Freitag, 20. November 2020

Buchzugänge vs. Buchabgänge im Oktober 2020

Huch, da ist es schon wieder fast Ende November und ich komme jetzt mit meinem Monatsrückblick auf den Oktober daher. Könnte man Zeit mit Geld kaufen, ich wäre sofort dabei. So muss ich mit der Zeit haushalten, die ich zur Verfügung habe, mich oft entscheiden, was ich priorisieren soll. Damit bin ich sicher nicht alleine. Trotzdem ist solch ein buchiger Rückblick immer wieder schön. Selbst nach Jahren habe ich so ein monatliches Lesetagebuch und erinnere mich gerne zurück.


Meine Buchzugänge im Oktober - 5 Bücher



Die Farbe von Glück von Clara Maria Bagus
... klingt ein bisschen wie ein Sachbuch, ist aber ein Roman. Das Buch hebt sich von meiner sonstigen Leküre ab. Darum bin ich auch so gespannt darauf. Es ist ein Roman über das Ankommen und über den Sinn unseres Daseins.
Haifischzähne von Anna Woltz
... muss sein, da ich seit "Hundert Stunden Nacht" ein großer Fan der Autorin bin. "Haifischzähne" ist für jüngere Leser*innen. Es geht um Ängste, Familie und eine Fahrradtour.
Papierklavier von Elisabeth Steinkellner
... war eine Empfehlung und hat mich aufgrund der Tagebuchform und der besonderen Gestaltung sofort angesprochen. Es ist ein Roman über ein Mädchen, das mitten in der Pubertät steckt, soll witzig und einfühlsam zugleich sein.
Der Schlüssel aller Seelen von Jeremy Lachlan
... ist Band zwei der Chroniken von Bluehaven. Nachdem der erste Band für mich ein Überraschungshit hat, muss ich natürlich wissen, wie es weitergeht.
... wird gelesen, weil es der erste Vampirroman seit gefühlt Ewigkeiten für mich sein wird ... und natürlich, weil Holly Black draufsteht. Meine Vorfreude ist riesig!


Buchabgänge - gelesen habe ich im Oktober 7 Bücher


      

Das Schicksal weiß schon, was es tut von Brigid Kemmerer ... hat mir supergut gefallen. Die Geschichte ist sehr schmökerig und pfiffig zu lesen und hat einen ernsten und gefühlsbetonten Hintergrund. Ein Buch für wunderbare Lesestunden.
Ein Flüstern im Wind von Greg Howard ... ist ein Jugendroman fürs Herz. Humorvoll und warmherzig, feinfühlig und mysteriös. Am Ende saß mir ein dicker Klos im Hals.
Muse of Nightmares: Das Erwachen der Träumerin von Laini Taylor ... Also wenn dieses Buch kein Jahreshighlight ist, dann weiß ich auch nicht. Der Abschlussband der Strange the Dreamer-Tetralogie ist komplett genial. In seiner Machart wahrscheinlich einzigartig, ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen (außer von der Autorin selbst). Die Geschichte gehört für mich zu den besten der Jugendfantasy.
Pepper-Man von Camilla Bruce ... war für mich ein Wagnis, eines, das sich gelohnt hat. Die Geschichte ist unheimlich und düster, schockierend und oft grausam. Damit hat mich dieses Buch das Fürchten gelehrt, wie man so schön sagt, mich ziemlich durchgeschüttelt. Ich denke jetzt noch darüber nach.


    

Papierklavier von Elisabeth Steinkellner ... ist sehr authentisch und besitzt eine natürliche Diversität, die für mich beispielhaft ist. Die forsche und ehrliche Art der Protagonistin ist sehr erfrischend, die Gestaltung dieses Tagebuchromans eigen und nicht alltäglich. Habe ich gerne gelesen.
Der weiße Wal erzählt seine Geschichte von Luis Sepúlveda ... erzählt die Geschichte von Moby Dick aus der Sicht des Wals. Und das für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Aber im Buch steckt noch viel mehr. Es ist sehr poetisch geschrieben, mutet manchmal sogar etwas seltsam an und thematisiert den Sinn des Lebens, aber auch Naturschutz. Die Zeichnungen unterstreichen den Eindruck vom Buch.
Malamander: Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea von Thomas Taylor ... hat mich total überrascht, denn ich bin von der Geschichte für Kinder ab 10 Jahren begeistert. Sie ist wunderlich, eigen und spannend. Dazu hat sie viel Herz und man ist ständig am Schmunzeln. Ich wurde sehr mitgerissen und würde einen zweiten Band sofort lesen.