Dienstag, 27. März 2018

Zitate aus "Das tiefe Blau der Worte" von Cath Crowley

"Es kommt mir so vor, als hätte das Universum Cal betrogen und uns gleich mit", sage ich.
Vor Cals Tod hätte Mum mir ruhig und sachlich erklärt, dass das Universum sämtlichen existierenden Raum umfasst, mit einem Durchmesser von zehn Milliarden Lichtjahren, Galaxien und Sonnensystemen, Sternen und Planeten. Und dass nichts davon in der Lage ist, jemanden zu betrügen.
Jetzt zündet sie sich eine neue Zigarette an. "Hat es auch", sagt sie und bläst den Sternen Rauch ins Gesicht. S. 15
Du kannst dich nicht mit jemandem versöhnen, der dich vergisst. Dann hast du nämlich für den Rest deines Lebens Angst, dass dieser Jemand dich wieder vergisst. S. 82
"Wenn wir alle Dinge, die wir lieben, aufgeben würden, sobald es schwierig wird, wäre es eine schreckliche Welt." S. 87
"Haben wir uns gestern Abend geküsst?"
"Klar haben wir uns geküsst, Henry", sagt sie, zieht ein Exemplar von 'Ein Kuss zu viel' aus dem Regal und räumt es an die richtige Stelle. "Und anschließend bin ich zum Klo gegangen und habe Wasser aus der Schüssel getrunken."
"Ein einfaches Nein würde reichen, Rachel", [...] S. 134
Ich denke auch nachts wieder an ihn. Schlafen kann ich überhaupt nur noch, wenn ich mich mit dem 'Wolkenatlas' ablenke. Jedes Mal, wenn ich daran denke, Henry zu küssen, lese ich eine Seite. Das Buch hat 544 Seiten und ich bin bald durch. S. 221
"Manchmal gehen Dinge verloren", sage ich. "Oder man erträgt es einfach nicht mehr, sie anzusehen. S. 317
Und es ist wie ein kleiner Lichtfleck in der Dunkelheit. S. 350
Liebe ist wichtig. Die kleinen Dinge sind wichtig. S. 364
Wir verlieren Dinge, aber manchmal bekommen wir sie zurück. Das Leben passiert nicht immer in der Reihenfolge, die wir uns wünschen. S. 373

Zitatrechte: Carlsen Verlag