Donnerstag, 19. April 2018

"Young Elites: Die Herrschaft der Weißen Wölfin" von Marie Lu



Das Thema
Adelina ist endlich an ihrem Ziel angelangt: Sie sitzt auf dem Thron von Kenettra. Ihre Herrschaft als Weiße Wölfin ist grausam. Erbarmungslos rächt sie sich an ihren Widersachern. Als jedoch eine Gefahr auftaucht, die das Leben aller Begabten bedroht, ist Adelina gezwungen, mit ihren Feinden zusammenzuarbeiten. Mit der verhassten Gemeinschaft der Dolche macht sie sich auf eine riskante Reise, um sich selbst, ihre Schwester und ihr Königreich zu retten. Doch die widerwillig geschlossene Allianz und Adelinas stetig zunehmende innere Dunkelheit scheinen die Mission zum Scheitern zu bringen ...

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Loewe Verlag


Die Frau vor mir windet sich, ihr Blick zuckt wild umher, als sie Ungeheuer sieht, die nur in ihrem Geist existieren. Dunkelrote Tropfen fliegen ihr von den Lippen. Ich trete einen Schritt zurück, damit das Blut nicht den Saum meines Gewands besudelt.
Schließlich wird die Frau bewusstlos und bleibt reglos liegen.
Ruhig wende ich mich wieder dem Rest unserer Gefangenen zu, die wie zu Statuen erstarrt dastehen. Die Furcht hängt so dick in der Luft, dass ich sie mit meinem Dolch zerteilen könnte. "Noch jemand?", gellt meine Stimme über den Platz. "Nein?" Es herrscht weiter Schweigen.
- S. 23


Das Leseerlebnis
Die Young Elites-Trilogie war für mich ab dem ersten Band etwas Besonderes. Vor allem lag das wohl an der Hauptprotagonistin Adelina, die sich von einem verängstigten Mädchen, zu einer düsteren und rachsüchtigen jungen Frau entwickelt. Anfangs kann man das noch wie nebenbei miterleben, spätestens im zweiten Band wird jedem Leser klar, was aus Adelina geworden ist - eine böse Schurkin, sozusagen eine Antiheldin. Wie die Autorin die vielen Konflikte im Abschlussband "Die Herrschaft der Weißen Wölfin" lösen würde, das war für mich die spannende Frage. Es war definitiv ein tolles Leseerlebnis, sehr spannend und hitzig. Und am Schluss so mutig und konsequent, dass es mich sehr anrührte, fast ein bisschen überwältigte.

Dienstag, 17. April 2018

Buchzugänge vs. Buchabgänge im März 2018

Es gab eine Zeit, da habe ich monatlich mal gut und gerne zwölf bis fünfzehn Bücher gelesen. Das war damals schon viel für mich, und ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich mit dieser Zahl "rechne". Folglich hinke ich gefühlt etwas hinterher, bei Büchern, die ich bis Anfang des Jahres gelesen haben wollte. Lesen ist kein Wettbewerb, soll es auch nie sein. Ich bin heute sehr glücklich, gerade mit drei Kindern, durchschnittlich zwischen sechs und neun Bücher pro Monat zu lesen. Trotzdem muss ich mich bei den eigenen Leseerwartungen an mich selbst immer bremsen. Das bringt das öffentliche Bloggen über Bücher wohl so mit sich. Hier jetzt also alle neuen März-Bücher und alle, die ich im vergangenen Monat gelesen habe.


Meine Buchzugänge im März 2018 - 7 Bücher



Montag, 16. April 2018

Dieses Buch bleibt im Regal #43

Eine Aktion von Damaris liest.

Schon zum dreiunsvierzigsten Mal stehe ich nun vor meinem Regal, um ein besonderes Buch vorzustellen, das niemals bei mir ausziehen wird. Da ich, schon alleine aus Platzmangel, nur Bücher behalte, die mir sehr am Herzen liegen, die emotional waren, mich begeistert und mitgerissen haben, oder einfach die, mit denen ich eine bestimmte Begebenheit verbinde, fällt mir die Auswahl nicht sehr schwer. Im Prinzip hätten es (fast) alle Bücher verdient, nochmals separat gezeigt zu werden. Im Moment fällt mein Blick aber eher auf diese, die ich schon vor einiger Zeit gelesen habe. Wahrscheinlich erinnere ich mich einfach gerne daran zurück.


Godspeed: Die Reise beginnt


"Godspeed: Die Reise beginnt" von Beth Revis - 19,95 € (HC) - Dressler Verlag

Dienstag, 10. April 2018

"Eine Handvoll Lila" von Ashley Herring Blake



Das Thema
Lila lackierte Fingernägel sind das Markenzeichen von Grace und ihrer Mutter Maggie. Dabei könnten sie sonst nicht unterschiedlicher sein: die ehrgeizige Grace will nach der Schule Musik studieren, denn sie ist eine begabte Pianistin. Ihre Mutter dagegen ist das personifizierte Chaos und stolpert von einer schlechten Entscheidung in die nächste, ohne zu verstehen, was sie ihrer Tochter damit antut. Erst als Eva in ihr Leben tritt, glaubt Grace, sich mit ihrer Hilfe endlich aus den Fängen ihrer Mutter und der engen Kleinstadt befreien zu können. Doch als Maggie immer mehr an Bodenhaftung verliert, steht auch die Zukunft der beiden Mädchen auf dem Spiel. Jetzt ist es an Grace, sich und Eva zu retten, und endlich zu lernen, wie man liebt und wie man loslässt.

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Magellan Verlag


"Warum Lila?", fragt sie.
Mir schnürt es reflexartig die Kehle zu. "Hat Maggie dir das etwa nicht erzählt?"
Eva schüttelt den Kopf, und ich bin seltsam erleichtert, dass Mom das nicht preisgegeben hat.
"Lila ist schon immer unsere Farbe", antworte ich leise, während Eva weiter mit Daumenkuppe über jeden meiner Finger streicht. "Meine und Moms. Sie fing schon an, mir die Nägel lila zu lackieren, als ich noch ganz klein war."
"Und warum?"
Da erzähle ich ihr von der Sache mit dem Wünschen. Dass Mom immer sagte, wir wünschen uns etwas von unseren Fingerspitzen und greifen nach dem, was wir wollen. Egal, was es ist.
- S. 220/221


Das Leseerlebnis
So ungewöhnlich ist es gar nicht, die Handlung klingt eigentlich sogar ganz nett. Eine Mutter lackiert sich und ihrer Tochter, schon seit deren Kindheit, die Fingernägel in der gleichen Farbe. Warum? Um ihre Verbundenheit auszudrücken, ihre Einheit als Mutter und Tochter. Und auch als eine Art Ritual, kombiniert mit dem Traum, dass damit ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Die Realität sieht aber so aus, dass die Beziehung zwischen Grace und ihrer Mutter Maggie nicht wirklich als gut bezeichnet werden kann, Grace sogar erkennen muss, dass es nötig werden könnte, sich vom Leben der Mutter zu lösen. Ob und wie ihr das gelingt, thematisiert Ashley Herring Blake in "Eine Handvoll Lila". Eines gelang der Autorin jedoch auf Anhieb; ich konnte mich kaum von den Seiten lösen.

Freitag, 6. April 2018

High Five - 5 Sätze/5 Adjektive zu "Timeless: Retter der verlorenen Zeit" von Armand Baltazar



cbj Verlag (Oktober 2017), Band 1,
Hardcover, 624 Seiten,
übersetzt von Tanja Ohlsen,
19,99 € [D]


Die Zeitkollision war eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes, die Zeit und Raum aufspaltete und die Erde auseinanderriss. Die Überlebenden kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen und Epochen. In dieser neuen Welt lebt Diego Ribera.

Doch nicht alle sind an einem friedlichen Zusammenleben in diesem neuen Zeitalter interessiert, und so wird Diegos brillanter Erfinder-Vater entführt. Er soll den Zeitbruch - und somit die letzten 15 Jahre - ungeschehen machen. Diego muss sich auf eine gefährliche Reise begeben, um seinen Vater, seine eigene Existenz und die Zukunft der Welt zu retten ... (Text-, Cover- und Zitatrechte: cbj Verlag)


Aus der großen Stille wurde die Erde wiedergeboren, aber anders, als wir es uns je vorgestellt hatten. Auf den weiten Ebenen tummelten sich Dinosaurier neben Wollmammuts und Millionen von Büffeln. Große Dampfschiffe und alte Segler fuhren in den Häfen zwischen den Beinen gigantischer Roboter hin und her. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft waren zusammengeworfen worden. Die Kontinente waren neu zusammengefügt, Meere neu gestaltet und Berge neu geformt worden. Dies war die Welt nach der Zeitkollision. - S. 7


5 zusammenfassende Sätze/Punkte zum Buch

  1. "Timeless: Retter der verlorenen Zeit" ist ein Buch, das auf den ersten Blick fasziniert ... und erst recht, wenn man es dann in die Hand nimmt. Es ist groß, richtig schwer, dazu unglaublich schön und hochwertig gestaltet. Und schon am Buchschnitt lässt sich erkennen, dass es auch innen etwas ganz Besonderes sein wird. Die Vorraussetzungen für ein tolles Leseerlebnis könnten hier nicht besser sein.
  2. Schon beim Start fällt auf, das Lesen hat hier ein gewisses Kinofeeling. Auf gefühlt fast jeder Seite wird die Geschichte von Bildern begleitet. Diese gehen manchmal über eine halbe Seite, meist aber sind sie eine komplette Buchseite/Doppelseite groß. Es kommt selten vor, dass mehrere Seiten am Stück nur Text enthalten. Jedes Bild stammt vom Autor selbst und wirkt wie eine Mischung aus Grafik und Fotografie. Ich war während des Lesens sehr beeindruckt, die Wirkung ist enorm.
  3. Manchmal, vor allem am Anfang, hat mich irritiert, dass die Bilder die Geschichte nicht nur begleiten und unterstützten, sondern stellenweise sogar ersetzen. Der jeweilige Abschnitt geht dann nicht im Text, sondern in Form des Bildes weiter, und ich hatte dann jeweils kurz das Gefühl, in der Geschichte würde eine kleine Lücke klaffen. Daran muss man sich also eventuell gewöhnen.
  4. Die Geschichte selbst ist sicherlich imposant, alleine durch die verschiedenen Zeitelemente (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft), die durch einen Vorfall komplett nebeneinander existieren. Das hat schon etwas Mächtiges und Allumfassendes. Ich muss aber auch sagen, dass mich die Geschichte nach dem ersten Buchdrittel nicht mehr stark vereinnahmt hat. Sie ist komplex, aber kindlich. Vielleicht lag es aber auch an den Charakteren, ...
  5. ... diese sind eine bunte Mischung junger Jugendlicher, die gemeinsam ein Abenteuer erleben, bzw. eine Rettungsmission starten. Ihre Gefühle blieben mir zu sehr an der Oberfläche, wurden meist durch Streit, Auseinandersetzungen und "Ich-bin-toller-als-du" dargestellt. Hiervon war ich stellenweise genervt. So ist die Spannung zwar hoch, und durch die einzigartigen Bilder verblüffend real, die Geschichte bleibt trotzdem recht flach und langwierig. Vielleicht kommt die junge Zielgruppe damit besser zurecht.

5 Adjektive, die mir spontan zum Buch einfallen

beeindruckend, ungewöhnlich, kinoreif, langgezogen und verblüffend



Zusammengefasst vom Fazitbär:
Bilder sensationell, Geschichte mittelmäßig - so würde ich "Timeless: Retter der verlorenen Zeit" kurz und bündig zusammenfassen. Zusammengenommen ergibt diese Kombination dennoch ein beeindruckendes und kinoreifes Leseerlebnis, das jedoch stark von Alter und Lesevorlieben abhängig sein wird. Die Wirkung der Geschichte hat mich mit jeder Seite aufs Neue verblüfft. Das Abenteuer von Djego und seinen Freunden ist mit diesem Band abgeschlossen, es gibt jedoch einen Epilog, der darauf hindeutet, dass es weitergeht. Es lohnt sich, das Buch auszuprobieren. Faszination ist garantiert.


© Damaris liest.

Donnerstag, 5. April 2018

"Marienbilder" von Tamara Bach



Das Thema
Mareikes Mutter ist verschwunden. Einfach weg. Von einem Tag auf den anderen. Warum und wohin? Mareike hat keine Ahnung. Auch nicht, wie sie darauf reagieren soll. Ebenso wenig wie ihr Vater und ihre Geschwister. Also machen alle erst einmal so weiter wie bisher, als wäre nichts geschehen. Aber dann macht sich Mareike auf den Weg und versucht, sich ihre Geschichte zusammenzureimen. Doch von jeder Geschichte gibt es unendlich viele Versionen. Und alle sind nur Möglichkeiten. Welche wird Mareike zu ihrem Leben zusammensetzen?

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Carlsen Verlag


Aber der Wagen stand nicht da, und da bin ich ins Schlafzimmer gegangen, und da war das Bett gemacht, aber nur zur Hälfte. Die eine Seite, die meines Vaters, war zurechtgemacht wie jeden Tag, aber ihr Bett war abgezogen und die Bettdecke zu einem kleinen Rechteck zusammengelegt, obendrauf das nackte Kopfkissen. [...] und da hing auch kein Mantel an der Garderobe, und da waren keinen Schuhe unter der Garderobe.
Da war kein Zettel.
Da war keine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.
Da war keine Nachricht auf meiner Mailbox.
- S. 11


Das Leseerlebnis
Ich habe schon einige Bücher von Tamara Bach gelesen und sie begeisterten mich durchweg. Ihre Geschichten berühren durch die brillante Sprache und auf eine echte, ursprüngliche, fast schon banale Art und Weise, die ich selten in dieser Form beim Lesen erlebe. Darum stand auch "Marienbilder" auf meiner Leseliste, eine Geschichte über ein Mädchen, dessen Mutter ganz plötzlich verschwindet. Und gleichzeitig ein Roman mit fünf möglichen Versionen von Mareikes Geschichte. Das war mir vor dem Lesen nicht ganz klar und hat mich so sehr beschäftigt, dass ich noch lange über das Buch nachgedacht habe. Gleichzeitig war es aber bisher der für mich wohl "schwierigste" Roman der Autorin.

Dienstag, 3. April 2018

Aktion Stempeln - Rückblick auf den April 2015

Eine Aktion von Damaris liest.


Vor drei Jahren, im April 2015, habe ich sechs Bücher gelesen. Heute schaue ich auf diesen Lesemonat zurück, um mich zu erinnern, welche Bücher mir IM KOPF GEBLIEBEN! und welche NICHT MEHR PRÄSENT? in meinen Gedanken sind. Diesen Monat kann ich mich an überraschend viele erinnern.


     

 

Dienstag, 27. März 2018

"Das tiefe Blau der Worte" von Cath Crowley



Das Thema
Rachel und Henry waren mal beste Freunde und verbrachten Tage und Nächte in der gemütlichen Buchhandlung von Henrys Familie. Bis Rachel aus der Stadt wegzog und Henry einen Liebesbrief hinterließ - während Henry mit Amy unterwegs war. Nun ist Rachel zurück und arbeitet wieder in der Buchhandlung, zusammen mit Henry, den sie am liebsten nie wiedersehen würde. Und während sich im Laden Dramen ereignen und Liebespaare finden, geben sie einander wieder Halt in einer Welt, in der es zum Glück Bücher gibt. Und Worte. Und eine zweite Chance.

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Carlsen Verlag


"Es kommt mir so vor, als hätte das Universum Cal betrogen und uns gleich mit", sage ich.
Vor Cals Tod hätte Mum mir ruhig und sachlich erklärt, dass das Universum sämtliche existierende Materie und sämtlichen existierenden Raum umfasst, mit einem Durchmesser von zehn Milliarden Lichtjahren, Galaxien und Sonnensystemen, Sternen und Planeten. Und dass nichts davon in der Lage ist, jemanden zu betrügen.
Jetzt zündet sie sich eine neue Zigarette an. "Hat es auch", sagt sie und bläst den Sternen Rauch ins Gesicht.
- S. 15


Das Leseerlebnis
Cath Crowley schreibt in ihrem Roman "Das tiefe Blau der Worte" über Freundschaft, Verlust, zweite Chancen und Bücher, bzw. die Kraft der Worte. Auch ohne zu wissen, um was es konkret im Buch geht, wollte ich es lesen. Und ich kann jetzt sagen, dass der Autorin eine berührende und wunderschöne Geschichte gelungen ist. Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr wird mir das bewusst und umso deutlichere Worte möchte ich dafür finden.

Zitate aus "Das tiefe Blau der Worte" von Cath Crowley

"Es kommt mir so vor, als hätte das Universum Cal betrogen und uns gleich mit", sage ich.
Vor Cals Tod hätte Mum mir ruhig und sachlich erklärt, dass das Universum sämtlichen existierenden Raum umfasst, mit einem Durchmesser von zehn Milliarden Lichtjahren, Galaxien und Sonnensystemen, Sternen und Planeten. Und dass nichts davon in der Lage ist, jemanden zu betrügen.
Jetzt zündet sie sich eine neue Zigarette an. "Hat es auch", sagt sie und bläst den Sternen Rauch ins Gesicht. S. 15
Du kannst dich nicht mit jemandem versöhnen, der dich vergisst. Dann hast du nämlich für den Rest deines Lebens Angst, dass dieser Jemand dich wieder vergisst. S. 82
"Wenn wir alle Dinge, die wir lieben, aufgeben würden, sobald es schwierig wird, wäre es eine schreckliche Welt." S. 87
"Haben wir uns gestern Abend geküsst?"
"Klar haben wir uns geküsst, Henry", sagt sie, zieht ein Exemplar von 'Ein Kuss zu viel' aus dem Regal und räumt es an die richtige Stelle. "Und anschließend bin ich zum Klo gegangen und habe Wasser aus der Schüssel getrunken."
"Ein einfaches Nein würde reichen, Rachel", [...] S. 134
Ich denke auch nachts wieder an ihn. Schlafen kann ich überhaupt nur noch, wenn ich mich mit dem 'Wolkenatlas' ablenke. Jedes Mal, wenn ich daran denke, Henry zu küssen, lese ich eine Seite. Das Buch hat 544 Seiten und ich bin bald durch. S. 221
"Manchmal gehen Dinge verloren", sage ich. "Oder man erträgt es einfach nicht mehr, sie anzusehen. S. 317
Und es ist wie ein kleiner Lichtfleck in der Dunkelheit. S. 350
Liebe ist wichtig. Die kleinen Dinge sind wichtig. S. 364
Wir verlieren Dinge, aber manchmal bekommen wir sie zurück. Das Leben passiert nicht immer in der Reihenfolge, die wir uns wünschen. S. 373

Zitatrechte: Carlsen Verlag

Montag, 26. März 2018

Auf die Wunschliste! - Neuerscheinungen im April 2018

Zuerst dachte ich, im April kann ich, was die buchischen Neuerscheinungen betrifft, etwas durchatmen. Doch dann wurden es doch noch sieben Bücher, die mich interessieren. Bein einigen möchte ich erst mal ein paar Meinungen abwarten, andere würde ich dafür ungesehen sofort lesen. Aber zuerst heißt es mal für alle sieben: Ab auf die Wunschliste!


Fantasy - Science Fiction

(erhalte genaue Buchinfos mit einem Klick auf das jeweilige Cover)


  

Sonntag, 25. März 2018

"Manipuliert" von Teri Terry



Das Thema
Alle um dich herum, alle, denen du nahe sein willst, alle, die du liebst, sterben - und es ist deine Schuld!
Shay ist sich sicher, dass sie die Lösung gefunden hat, um die Seuche aufzuhalten: Sie muss sich von allen isolieren, denn sie ist die Überträgerin der tödlichen Krankheit. Im ganzen Land beginnt eine Hexenjagd nach weiteren Überlebenden wie Shay. Und dabei erkennt niemand, dass alle einer großen Verschwörung aufgesessen sind: Der wahre Verursacher der Katastrophe ist weiterhin unentdeckt und nur Shay und ihre große Liebe Kai können seine Identität enthüllen ...

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Coppenrath Verlag


Die komplette Stadt ist dunkel und leer. Kein Strom, kein Laut - keine Menschenlaute. Man hört Vögel, die Brandung und hin und wieder das Gebell streunender Hunde, mehr nicht.
Die einzigen Menschen, die noch hier sind, sind still, tot.
- S. 53/54


Das Leseerlebnis
Es ist jedes Mal ein eindrückliches Lesen, wenn Bücher so mitreißend sind, dass man sie kaum zur Seite legen will. Genau das war bei "Infiziert" der Fall, ich glaube ich war in der letzten Zeit selten so angespannt beim Lesen, wie während der ersten Hälfte dieses Buches. Da war es also nur folgerichtig, dass ich auch die Fortsetzung "Manipuliert" lesen wollte, vor allem, weil am Ende des Vorgängerbandes eine Schlussfolgerung getroffen wurde, die nicht richtig war. Ich erhoffte mir, dass diese nun aufgelöst wird. Das ist auch der Fall. Allerdings mit einem etwas ruhigeren Lesegefühl, wenn man das so bezeichnen kann. Denn Action gibt es zuhauf, und auch die Verluste sind erneut zahlreich und schockierend.

Mittwoch, 21. März 2018

"Young Elites: Das Bündnis der Rosen" von Marie Lu



Das Thema
Adelina hat nur ein Ziel vor Augen: Rache. An der Inquisition, den weißen Soldaten, die sie beinahe getötet hätten, und an der Gemeinschaft der Dolche, von der sie verraten und verstoßen wurde. Unter dem Namen Weiße Wölfin sucht sie gemeinsam mit ihrer Schwester nach weiteren Begabten, um ein eigenes Bündnis zu schließen. Mit dessen Hilfe wollen sie der grausamen Verfolgung durch die Inquisition für immer ein Ende bereiten. Aber Adelina ist alles andere als eine Heldin. Ihre finsteren Kräfte entgleiten mehr und mehr ihrer Kontrolle. Verzweifelt kämpft sie gegen diese innere Dunkelheit an - und droht den Kampf zu verlieren.

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Loewe Verlag


Eines Tages, wenn nichts mehr von mir übrig ist als Staub und Asche - was für Geschichten werden sich die Menschen wohl über mich erzählen?
Es war einmal ein Mädchen, das hatte einen Vater, einen Prinzen und eine Gemeinschaft von Freunden. Doch dann wurde sie von ihnen betrogen und tötete sie alle.
- S. 10


Das Leseerlebnis
Marie Lus Trilogie über eine Heldin, die von ihren negativen (oder bösen) Gefühlen überwältigt wird, ist schon etwas Besonderes und Anderes. Vor allem aber anders gut. Beim Lesen des ersten Bandes war mir noch nicht so richtig klar, in welche Richtung sich Hauptprotagonistin Adelina entwickeln würde. Aber die Idee gefiel mir, so auch das erste Buch "Die Gemeinschaft der Dolche". Die Fortsetzung "Young Elites: Das Bündnis der Rosen" wollte folglich von mir gelesen werden. Ich war überrascht, wie sehr es mit mitriss - von vorne bis hinten.

Montag, 19. März 2018

"Was vom Sommer übrig ist" von Tamara Bach



Das Thema
In diesem Sommer stimmt nichts für Louise. Die Eltern sind ihr noch fremder als sowieso schon und die Klassenkameraden auch, vor allem seit der Sache mit Paul. Und ihr eigentlich so guter Plan, den Job beim Ampelbäcker und das Zeitungsaustragen so einzurichten, dass sie die Fahrstunden schnell abhaken kann, scheitert in der Praxis kläglich. Vielleicht hätte sie zumindest ihrer Oma nicht noch versprechen sollen, auf ihren kurzatmigen Hund Bonnie aufzupassen.
Und dann ist da Jana, die mitten im Hochsommer auf einem Stromkasten sitzt und einen dieser kleinen, eingeschweißten Schokokuchen isst. Und die Louise auf einmal wie ein Schatten folgt, fast so, als erwarte sie von Louise, dass sie ihr zeigt, wie man lebt.

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Carlsen Verlag


Der Sommer ist so weit weg, wenn es doch nur Januar ist und dann noch Februar und März kommen, und manchmal schneit es ja sogar noch im April. Es hat nicht geschneit im April. Die Meteorologen haben ungläubig auf die Wetterkarten gedeutet. Und es war Frühling, der Winter vorbei. Es ist komisch, was alles so wegschmilzt, wenn es Frühling wird. - S. 14


Das Leseerlebnis
Kannst du dich noch an die Sommerferien während der Schulzeit erinnern? An Hitze, Ferienjob, Badesee oder Schwimmbad? Darüber schreibt Tamara Bach in "Was vom Sommer übrig ist". Gleichzeitig schreibt sie von zwei Mädchen für die der diesjährige Sommer anders ist als der der Vorjahre. Sie schreibt von Plänen und Fremdbestimmung, von Trauer und Einsamkeit. Und das so gekonnt, dass ich das Buch als Lesemuss empfinde. Nicht nur im Sommer.

Freitag, 16. März 2018

Dieses Buch bleibt im Regal #42

Eine Aktion von Damaris liest.
Wir lesen unsere Bücher und dann stellen wir sie normalerweise ins Regal. Aber nicht jeder hat die Möglichkeit, unendlich viele Bücher zu sammeln. Meist fehlt es an Platz. Manche Leser entscheiden sich irgendwann, nur Herzensbücher zu sammeln - oder auch gar keine Bücher mehr zu behalten (für mich unvorstellbar!). Hier geht es jeden Monat um ein Buch, das für immer im Regal bleibt und das es wert ist, nochmals in besonderem Maße vorgestellt zu werden.


Vierzehn


"Vierzehn" von Tamara Bach - 13,99 € (HC) - Carlsen Verlag

Donnerstag, 15. März 2018

"AMANI: Verräterin des Throns" von Alwyn Hamilton



Das Thema
Seit fast einem Jahr kämpft Amani für den Rebellenprinzen, als sie aufs Schlimmste verraten und an den Sultan ausgeliefert wird - ihren Todfeind. Ihrer Djinni-Kräfte beraubt und getrennt von ihrer großen Liebe heißt es für das Wüstenmädchen überleben um jeden Preis. Denn der Sultanspalast ist eine wahre Schlangengrube, in dem Intrigen und mysteriöse Todesfälle an der Tagesordnung sind. Amani riskiert ihr Leben, indem sie als Spionin den Rebellen Botschaften zukommen lässt. Doch je mehr Zeit sie in Gesellschaft des berüchtigten Sultans verbringt, desto öfter kommen Amani Zweifel: Steht sie wirklich auf der richtigen Seite?

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: cbt Verlag


Der Harem nahm mir die Wüste.
Die Dienerinnen gossen Wasser über meinen Kopf und schrubbten meine Haut, bis sie rot und wund war. Bis sie mir die Haut geraubt hatten, an der Sand, Blut und Schweiß, Schießpulver, Feuer und Jins Hände klebten.
- S. 187


Das Leseerlebnis
Gefiel mir der Start einer Buchreihe, lese ich die Fortsetzungen unglaublich gerne und freue mich schon Monate vorher darauf. So war das auch bei der AMANI-Reihe, bei der Band 1 wirklich großartig war. Nun ging es mit "Verräterin des Throns" weiter. Meine Erwartung in das Buch war unglaublich hoch, ein guter Mittelband musste einfach sein. Und so kam es dann auch. "AMANI: Verräterin des Throns" ist wieder äußerst gelungen: Sehr mitreißend, sehr spannungsgeladen, dazu magisch-orientalisch und sehr reizvoll.

Dienstag, 13. März 2018

Buchzugänge vs. Buchabgänge im Februar 2018

Es ist schon Mitte März, und jetzt wird es für mich endlich Zeit auf den Februar zurückzuschauen. Jeden Monat fällt mir neu auf, dass ich diese Statistikbeiträge sehr gerne mag. Nicht, um mich an anderen Lesern zu messen, sondern hauptsächlich für mich und das Gefühl für meine Bücher. Eine Dokumentation der gelesenen Bücher und der Neuzugänge ist auch nach Jahren noch interessant. Eine schöne Erinnerung. Zusätzlich kann ich so jeden vergangenen Monat nochmals Revue passieren lassen. Jetzt also zum Februar, denn der war lesetechnisch okay - überwiegend sehr gut, aber teilweise auch unterdurchschnittlich.


Meine Buchzugänge im Februar 2018 - 9 Bücher



Donnerstag, 8. März 2018

"Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" von John Green



Das Thema
Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Carl Hanser Verlag


Ich hätte ihr gesagt, das Davis und ich nie viel geredet oder uns angesehen hatten, aber das war egal, weil wir zusammen denselben Himmel sahen, was viel intimer ist, als einander in die Augen zu sehen. In die Augen kann man jedem sehen. Aber jemand zu finden, der dieselbe Welt sieht, ist ziemlich selten. - S. 14


Das Leseerlebnis
John Green schreibt nach Jahren ein neues Buch ... und die eine Hälfte seiner Fans jubelt, die andere Hälfte ist skeptisch. Warum ist das so? Vielleicht haben einige Leser dann doch eine Art Sorge, dass der neue Roman nicht mit einem der hochgelobten vergangenen Werke mithalten kann. Richtig skeptisch war ich nicht, ich hatte vielmehr die Erwartung einer hochwertigen und vereinnahmenden Geschichte. Und genau so empfand ich sie dann auch.

Montag, 5. März 2018

Zitate aus "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" von John Green

"Holmesy, alles klar bei dir?", fragte Daisy.
Ich nickte. Manchmal fragte ich mich, warum sie mich mochte oder wenigstens ertrug. Warum mich irgendwer ertrug. Ich fand mich selbst unerträglich. S. 12
Wenn man der Spirale hineinfolgt, hört sie nie mehr auf. Sie wird nur immer enger, ohne Ende. S. 13
In die Augen kann man jedem sehen. Aber jemand zu finden, der dieselbe Welt sieht, ist ziemlich selten. S. 14
Das wahre Grauen ist nicht, Angst zu haben; es ist, keine andere Wahl zu haben. S. 27
Dann nahm ich seine Hand, und ein Teil von mit wollte ihm sagen, dass ich ihn liebte, aber ich war mir nicht sicher, ob es stimmte. Unsere Herzen waren an der gleichen Stelle gebrochen. Das ist so etwas wie Liebe, aber vielleicht nicht ganz dasselbe. S. 204
"You're everything, everything, everything", und genau dieses Gefühl hatte ich. Du bist gleichzeitig das Feuer und das Wasser, das es löscht. Du bist der Erzähler, der Held und die Nebenfigur. Du bist der Autor und die Geschichte. Du bist jemandes Irgendwas, aber du bist auch du. S. 254
Das Leben ist Sehnsucht. S. 277
Spiralen werden unendlich klein, je weiter man ihnen hineinfolgt, aber sie werden auch unendlich groß, je weiter man ihnen hinausfolgt. S. 279

Zitatrechte: Carl Hanser Verlag

Samstag, 3. März 2018

Aktion Stempeln - Rückblick auf den März 2015

Eine Aktion von Damaris liest.


Im März 2015, also vor genau drei Jahren, habe ich sieben Bücher gelesen. Ich wünschte, ich könnte mich an jede einzelne Geschichte perfekt erinnern, aber das bleibt nun mal Wunschdenken. Heute schaue ich mir diese Bücher nochmals genauer an, um festzustellen, welche davon IM KOPF GEBLIEBEN! sind und welche in meinen Gedanken NICHT MEHR PRÄSENT? sind. Also los ...


      

Freitag, 2. März 2018

"Mausmeer" von Tamara Bach



Das Thema
Nur dieses eine Wochenende. Nur noch einmal in Opas altes Haus am Arsch der Welt, hier war alles immer gut. Nur das will Ben, der gerade achtzehn geworden ist und irgendwie festhängt - in der Schule, in der Familie, im Leben. Ein paar Tage raus aus allem. Zusammen mit Annika, der großen Schwester, die doch immer die Vernünftigere war. Einen Spaziergang, ein Osterfeuer und einen umgefallenen Tisch und die Folgen später sieht nicht mehr alles so aus wie vorher.

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Carlsen Verlag


Mein Kopf tut weh, mein Alles tut weh, mein Leben tut mir weh, dabei habe ich gar nicht so viel getrunken. Meine Jugend tut mir weh. Meine Zuversicht.
Die ist angeknackst, die ist geprellt, die ist verstaucht, infiziert.
Ich will ein ernstes Wort mit Peter Pan reden. Ich will, dass er sich meiner annimmt. Ich will, dass es eine Karriere ist, sich einer Bande verlorener Jungen anzuschließen.
Ich will nach Hause und will nicht nach Hause. Ich will verschwinden.
Ich will nie erwachsen werden.
- S. 110


Das Leseerlebnis
Ich wünschte, du könntest mich sehen. Wie ich hier sitze, den Kopf in die Hände gestützt, überlegend, was ich schreiben soll. Ja, genau du, die/der du dich vielleicht für "Mausmeer" interessierst. Ich wünschte, ich könnte beschreiben, wie sehr mich das Buch beeindruckt hat, leise begeistert hat. Und jetzt fällt es mir doch schwer wiederzugeben, was dieses Buch ausmacht. Eventuell gelingt es mir ein bisschen.

Montag, 26. Februar 2018

Auf die Wunschliste! - Neuerscheinungen im März 2018

Noch wenige Tage, dann ist es März. Und das ist, Büchermenschen werden mich bestätigen, einer der Monate mit den meisten Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt. Hier ist es für mich fast unmöglich, alle Bücher, die ich entdecke, meiner Wunschliste hinzuzufügen. Darum heißt es für mich, gut selektieren. Trotzdem sind es noch genug, siebzehn Stück, um ganz genau zu sein. Viele Reihentitel und -abschlüsse und auch vielversprechende Einzelbände. Jedes dieser Bücher würde ich ungesehen lesen.


Fantasy - Science Fiction - Dystopie

(erhalte genau Buchinfos mit einem Klick auf das jeweilige Cover)


  

Samstag, 24. Februar 2018

"Fire & Frost: Vom Eis berührt" von Elly Blake



Das Thema
Ruby lebt in ständiger Gefahr, denn sie besitzt die Gabe, mit Feuer zu heilen und zu zerstören. Und Firebloods wie sie werden von der Frostblood-Elite des Königreichs gnadenlos gejagt.
Als die königlichen Soldaten Ruby aufspüren, wird sie ausgerechnet von dem jungen Frostblood-Krieger Arcus gerettet. Kälte und Eis sind seine Waffen, doch er braucht Rubys Feuer, um eine Rebellion gegen den verhassten König anzuzetteln. Ruby weiß, dass sie einem Frostblood nicht vertrauen sollte, doch jede Berührung zwischen ihnen knistert wie eine Flamme im Schneesturm. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich hinter seiner eisigen Fassade verbirgt ...

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Ravensburger Buchverlag


"Bevor du hergekommen bist, warst du für mich nur ein Werkzeug, das wir benutzen konnten, eine Waffe, die wir nach Belieben zu unseren Zwecken schmieden würden. Du warst schließlich ohnehin schon dem Tod geweiht. Wenn du bei der Ausführung unseres Plans ums Leben kommen würdest, wäre dies Opfer der Sache wert. Aber jetzt ... Bitte glaube mir, dass mir dies alles sehr schwerfällt. Du bist eine gütige, beherzte, eigensinnige, impulsive, großmütige junge Frau. Ich habe dich sehr ins Herz geschlossen."
"Was für eine Aufzählung von Tugenden und Lastern!"
- S. 184


Das Leseerlebnis
Jugendliche High Fantasy hat gerade Saison, und das finde ich klasse. Denn die Hintergründe für diese Art phantastische Geschichten sind fast unerschöpflich an Kreativität und Komplexität. Das, kombiniert mit junger Leichtigkeit, garantiert vereinnahmende Lesestunden. Bei "Fire & Frost: Vom Eis berührt" ist die Idee ganz wunderbar. Zwei verfeindete Gruppen, Firebloods  und Frostbloods, kämpfen um Macht und Vorherrschaft. Spannend! Etwas kritischer sehe ich den Romantasy-Part der Geschichte, und bin dementsprechend anspruchsvoll: Romantik - ja, schwärmerisch-naiver Kitsch - nein. Leider wurde mir dieser Anspruch nicht erfüllt.

Donnerstag, 22. Februar 2018

"Und es schmilzt" von Lize Spit



Das Thema
Mit geschlossenen Augen hätte Eva damals den Weg zu Pims Bauernhof radeln können. Sie könnte es heute noch, obwohl sie viele Jahre nicht in Bovenmeer gewesen ist. Hier wurde sie zwischen Rapsfeldern und Pferdekoppeln erwachsen. Hier liegt auch die Wurzel all ihrer aufgestauten Traurigkeit. Dreizehn Jahre nach dem Sommer, an den sie nie wieder zu denken wagte, kehrt Eva zurück in ihr Dorf - mit einem großen Eisblock im Kofferraum.

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: S. FISCHER


Wäre vor zwanzig Jahren eine dreißigjährige Version meiner selbst plötzlich aufgetaucht und hätte gesagt. "Ich weiß, was passieren wird, mach, dass du hier wegkommst", dann hätte ich mich keinen Zentimeter bewegt. Dann wären Tesje und ich einfach sitzen geblieben, nicht, weil wir glücklich waren, sondern weil Dinge erst geschehen müssen, bevor man sie bereuen kann, und auch weil die Tüte Chips Pickles noch nicht leer war. - S. 329


Das Leseerlebnis
Nimm dich vor diesem Buch in Acht! So ist die von mir gefühlte einhellige Meinung der Leserschaft, egal, ob das Buch als gut oder schlecht wahrgenommen wird. Und dann ist da noch der Button mit dem prägnanten Spruch des Verlages - Ein Buch, das alles gibt und alles verlangt. Zugegeben, ich war ein bisschen ängstlich, als ich es zur Hand nahm. Vor allem aber auch sehr gespannt. Dass "Und es schmilzt" problematisch werden wird, das kann man schon nach dem ersten Kapitel erahnen. Nach kurzer Zeit trieb mich aber vor allem folgende Frage um: Was zur Hölle will Eva mit diesem großen Eisblock, den sie im Kofferraum zu ihrem Heimatdorf transportiert?

Montag, 19. Februar 2018

Ich lese aktuell ... Neue Jugendfantasy über den Kampf zwischen Feuer und Eis - #fireandfrost

Dieses Woche ist ein Buchgeburtstag. "Fire & Frost: Vom Eis berührt" von Elly Blake ist ganz neu erhältlich. Mit dem Buch beschäftige ich mich schon eine Weile, aus persönlichem Interesse, weil mir das Buch schon alleine durch das ansprechende Cover auffiel, und angeregt durch eine spannende Aktion des Ravensburger Buchverlags, dazu gleich mehr. "Fire & Frost" wird eine Trilogie werden. Diese spielt in einer Welt, in der Menschen, die die Gabe haben Feuer zu beherrschen und solche, die Eis kontrollieren können, untereinander verfeindet sind. Wie startet nun der Reihenbeginn "Vom Eis berührt"?


Ruby lebt in ständiger Gefahr, denn sie besitzt die Gabe, mit Feuer zu heilen und zu zerstören. Und Firebloods wie sie werden von der Frostblood-Elite des Königreichs gnadenlos gejagt. Als die königlichen Soldaten Ruby aufspüren, wird sie ausgerechnet von dem jungen Frostblood-Krieger Arcus gerettet. Kälte und Eis sind seine Waffen, doch er braucht Rubys Feuer, um eine Rebellion gegen den verhassten König anzuzetteln. Ruby weiß, dass sie einem Frostblood nicht vertrauen sollte, doch jede Berührung zwischen ihnen knistert wie eine Flamme im Schneesturm. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich hinter seiner eisigen Fassade verbirgt ... (Text- und Coverrechte: Ravensburger Buchverlag)


Meine Vorstellung von Buch war (und ist es noch), dass ich es mit jugendlicher High Fantasy, gemixt mit Romantasy, zu tun bekomme. Prinzipiell super, jedoch sind meine Ansprüche hier hoch. Ich erwarte eine ansprechende Welt mit einem spannenden Thema, das nicht von einer kitschigen Lovestory verdrängt wird.


Gemeinsam mit einigen Bloggern, bekam ich schon kurz vor dem Erscheinungstermin die Gelegenheit, mich mit dem Buch auseinanderzusetzen und mir eine Vorstellung vom Inhalt zu machen, ohne diesen zu kennen. Das funktionierte erstaunlich gut. Dafür wurden vom Ravensburger Buchverlag zwei Teams gegründet - #teamfire und #teamfrost -, die diverse Aufgaben gestellt bekamen. Das hat nicht nur Spaß gemacht, es schürte zudem die persönlichen Vorstellungen vom Buch. Und das ziemlich exakt. So wie hier, bei meiner ersten #teamfrost-Aufgabe, der Erstellung eines Moodboards zum Thema Frost, Eis oder Kälte.

Samstag, 17. Februar 2018

Dieses Buch bleibt im Regal #41

Eine Aktion von Damaris liest.
Fast alle Büchersüchtigen sammeln ihre Bücher. Die Regale werden voller, der Platz immer weniger. Einige können sich von keinem Buch trennen, andere geben ihre Bücher auch gerne mal weiter. Zu letzterer Sorte gehöre ich. Natürlich gibt es aber Bücher, die für immer in meinem Regal bleiben. Entweder, weil sie echte Herzensbücher sind und ich sie (theoretisch) auch mehrfach lesen würde, oder, weil sie für mich einen ideellen Wert haben, ich mich darum niemals trennen mag. Eines dieser Bücher möchte ich hier - ein Mal im Monat - vorstellen. Denn sie verdienen eine besondere Beachtung.


Der Herr der Ringe


"Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien - "Die Gefährten", "Die zwei Türme", "Die Rückkehr des Königs" - Schuber vom Klett-Cotta Verlag

Donnerstag, 15. Februar 2018

High Five - 5 Sätze/5 Adjektive zu "Unsere verlorenen Herzen" von Krystal Sutherland



cbt Verlag (September 2017),
Klappenbroschur, 384 Seiten,
übersetzt von Petra Koob-Pawis,
14,99 € [D]


Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran - bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ... (Text-, Cover- und Zitatrechte: cbt Verlag)


"Sag mir die Rohfassung, warum du noch nie eine Freundin hattest. Spuck es einfach aus."
"Weil ... es gibt so viele Gründe. Weil ich siebzehn bin. Weil es mir nichts ausmacht, allein zu sein. Es gefällt mir sogar. Ich bin umgeben von Teenagern, die sich ständig auf dramatische Beziehungen einlassen, die schlecht für sie sind, nur um dann doch wieder Schluss zu machen. Für so was habe ich nichts übrig. Ich will das, was meine Eltern haben: eine außergewöhnliche Liebe."
- S. 77


5 zusammenfassende Sätze/Punkte zum Buch

  1. "Unsere verlorenen Herzen" ist so ein Jugendbuch, das ich schon vor dem Lesen mögen will. Unbedingt. Und es beginnt auch so, wie ich das bei Jugendbüchern schätze. Toll geschrieben, mit viel Wortwitz und Eigenheit. Trotzdem fand ich das Buch zuerst nur okay, nicht mehr. Mir fiel es schwer, die Chemie der Geschichte zu erfassen, vor allem die zwischen Henry und Grace. Doch irgendwann änderte sich das, und ich habe begriffen, dass "Unsere verlorenen Herzen" so viel mehr ist als die Thematisierung einer ersten romantischen Liebe. Die Geschichte geht tiefer. Sobald mir das klar wurde, empfand ich das Buch als einfach nur wow.
  2. Hauptprotagonist und Erzähler seiner eigenen Geschichte ist Henry, ein Junge, den man mag. Er ist leicht nerdig, aber cool und kommt mir jedem gut zurecht. Er liebt es zu schreiben, darum ist seine große Motivation, Chefredakteur der diesjährigen Schülerzeitung zu werden. Es macht ihm nichts aus, dass er noch nie verliebt war. Als dann Grace auftaucht, humpelnd und in Jungsklamotten, verguckt sich Henry ziemlich schnell in sie. Da ist eine Chemie zischen den beiden, die Henry selbst nicht recht begreift.
  3. Grace ist anders als die meisten Jugendlichen; gebrochen, irgendwie düster-traurig und verletzlich zugleich. Dennoch umgibt sie etwas Taffes, eine harte Schale. Mir (und auch Henry) gelange es lange nicht, sie richtig einzuschätzen. Sobald man in Erfahrung bringt, was wirklich mit Grace los ist, wird klar, wie dramatisch (und tragisch!) die Situation für sie ist. Trotzdem entwickelt sich eine Art Beziehung zischen ihr und Henry, richtig zusammen sind sie aber nicht. Für mich war das aber verständlich, bzw. gut nachzuvollziehen.
  4. Von nun an geht Henry durch einen Prozess, in dem bei ihm der Gedanke reift, ob er überhaupt mit Grace, diesem gebrochenen Mädchen, glücklich werden kann. In diesem Moment wurde mir klar, dass Grace Town ein zersplittertes Stück Glas war, an dem ich mich immer wieder schneiden würde, wenn ich mich auf sie einließ. Dass der Weg mit ihr immer die Spuren von Kummer, Trauer und Eifersucht tragen würde. - S. 180/181. 
  5. Henry wird bei diesen Gedanken unterstützt von einem liebevollen Zuhause und echten Freunden. Er möchte mit Grace eine aufrichtige Beziehung, obwohl ihm bewusst ist, dass die Sache auch schiefgehen kann. Grace selbst ist nicht recht greifbar. Mal windet sie sich heraus und ist abwehrend, mal ist sie total anhänglich. Zum Glück redet sie irgendwann Klartext und stellt Dinge richtig. Am Ende liegt es an Henry, für (s)einen weiteren Weg eine Entscheidung zu treffen. Im Ende habe ich wirklich sehr ergriffen aufgeseufzt.

5 Adjektive, die mir spontan zum Buch einfallen

anrührend, witzig, verletzlich, tragisch und liebenswert-echt



Zusammengefasst vom Fazitbär:
"Unsere verlorenen Herzen" ist wie das Leben - manchmal wunderschön, manchmal aber auch schmerzhaft. Es ist ein Buch über eine (erste) Liebe, die durch eine große Tragödie begleitet wird. Liebe ist nicht immer nur heiter und sonnig, sie kann auch richtig weh tun. Es ist aber auch ein Buch über Selbsterkenntnis und Reife, die nicht ohne Schwierigkeiten erlangt werden. Und dann ist das Buch noch wundervoll zu lesen; humorvoll und klug und menschlich. Eine große Empfehlung!


© Damaris liest.

Montag, 12. Februar 2018

Buchzugänge vs. Buchabgänge im Januar 2018

Das neue Jahr startete für mich mit tollen Büchern, gelesenen und solchen, die neu in meinem Regal stehen. Momentan habe ich Lust auf so viele Bücher gleichzeitig (und meine Auswahl hier zu Hause ist groß), dass meine Interesse fast jeden Tag zu einem anderen Buch springt. Weil ich aber immer nur ein Buch lese, und nicht gleichzeitig in mehreren Buchwelten versinken möchte, wird meine aktuellen Lektüre manchmal zu einer kleinen Geduldsprobe. Nicht negativ, aber mir selbst fällt das eben gerade auf. Dabei ist es mir wichtig, dass jedes Buch während des Lesens meine volle Aufmerksamkeit bekommt.


Meine Buchzugänge im Januar 2018 - 7 Bücher



Freitag, 9. Februar 2018

"Ein weiter Weg" von Dan Gemeinhart



Das Thema
Oktober 1890, Washington State: Der zwölfjährige Joseph hat nahezu alles verloren - seine Eltern, seine kleine Schwester und sein Zuhause. Doch als dann auch noch sein geliebtes Pferd verkauft wird, gibt er nicht auf, sondern beschließt, Sarah zurückzuholen. Koste es, was es wolle! Selbst wenn er dafür Naturgewalten trotzen muss, von wilden Tieren bedroht wird und schließlich sogar mit Männern zu tun hat, für die ein Menschenleben keinen Dollar wert ist. Aber wenn Joseph eines nicht verloren hat, dann ist es die Hoffnung, Sarah wiederzufinden. Und den Mut, dafür zu kämpfen.

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Königskinder Verlag


Ich wusste nicht, ob das, was ich vorhatte, ein Werk Gottes oder des Teufels war. Ich wusste nur, dass es getan werden musste und dass die Zeit dafür gekommen war.
So viele Stunden hatte ich schon schlaflos auf meinem armseligen Strohsack gelegen und darauf gewartet, dass der alte Mann endlich in Tiefschlaf fiel. [...] Um ehrlich zu sein, zitterten mir ein bisschen die Hände, als ich jetzt so leise wie möglich über den Lehmboden auf sein Lager zuschlich, wo er vor sich hin schnarchte. Und nicht nur vor Kälte.
- S. 5


Das Leseerlebnis
Seit ich lese, also schon seit meiner Kindheit, bin ich ein Fan von Pferdebüchern. Somit hatte "Ein weiter Weg" auch sofort mein Interesse und als ich die Buchbeschreibung las, gleich umso mehr. Denn das Thema rührte etwas in mir an und ich wollte sofort wissen, wie Joseph sein verkauftes Pferd zurückholen will und ob es ihm am Ende gelingt. Dabei ist die Geschichte keineswegs eine, bei der es nur um ein Pferd geht. Es ist eine Geschichte über den Mut, das Richtige zu tun. Über Freundschaft ohne Vorurteile und Hilfsbereitschaft, auch wenn man selbst Hilfe gebrauchen könnte.

Mittwoch, 7. Februar 2018

"Die Mitte der Welt" von Andreas Steinhöfel



Das Thema
Was immer ein normales Leben auch sein mag - der 17-jährige Phil hat es nie kennengelernt. Denn so ungewöhnlich wie das alte Haus ist, in dem er lebt, so ungewöhnlich sind auch die Menschen, die dort ein- und ausgehen. Da ist zum Beispiel seine Mutter Glass mit ihren ständig wechselnden Liebhabern. Oder seine Zwillingsschwester Dianne, schroff und eigenwillig, mit Geheimnissen, die sie längst nicht mehr mit Phil teilt. Oder Annie, die verrückte Alte mit den roten Schuhen, die sich ausschließlich von Kirschlikör zu ernähren scheint. Und Nicholas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt hat. Phil sehnt sich nach Orientierung und Perspektiven. Aber vor allem danach, mehr über sich selbst zu erfahren.

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Carlsen Verlag


Das habe ich gelernt: Liebe ist ein Wort, das du nur mit blutroter Tinte schreiben solltest. Liebe treibt dich dazu, die seltsamsten Dinge zu tun. [...] Liebe schlägt dir tiefe Wunden, aber auf eine ihr eigenen Art heilt sie auch deine Narben, vorausgesetzt, du vertraust ihr und gibst ihr die Zeit dazu. Meine Narben werde ich nicht anrühren. Ich werde neue Wunden davontragen, noch ehe die alten verheilt sind, und ich werde anderen Menschen Wunden zufügen. Jeder von uns trägt ein Messer. - S. 450/451


Das Leseerlebnis
Es ist schwierig Worte für ein Buch zu finden, es zu beschreiben und möglichst authentisch zusammenzufassen, wenn man überhaupt nicht weiß, wie man das anstellen soll. "Die Mitte der Welt" ist für mich wohl solch ein Buch. Es ging sehr tief, und ich denke viel an Phil, seine Liebe zu Nicolas, seine zurückgezogene Zwillingsschwester Dianne und ihre chaotisch-selbstbewusste Mutter Glass. Im Allgemeinen lässt sich das Buch wohl als Drama oder Orientierungsbuch beschreiben. Es wird bei Jugendlichen und Erwachsenen einen besonderen Eindruck hinterlassen.

Montag, 5. Februar 2018

Werbung*/Großes Gewinnspiel - "Chroniken von York" ... komm mit auf Schnitzeljagd


Jetzt geht es los! Sieben Stationen auf Blogs und Instagram wollen dich mitnehmen auf eine spannende Suche oder vielmehr Schnitzeljagd, an deren Ende die Chance auf tolle Preise wartet. In dieser Woche erscheint das neue Buch von Laura Ruby, und wir freuen uns. Denn "Chroniken von York: Die Suche nach dem Schattencode" spielt in einem fiktiven New York und verspricht ein toller Reihenstart mit viel Abenteuer und Humor zu werden. Um was geht es im Buch eigentlich genau ...

Seit 150 Jahren versuchen die New Yorker, den geheimnisvollen Schattencode zu entschlüsseln. Viele halten ihn bloß für ein Märchen, eine Legende, eine Touristenattraktion. Doch was, wenn der Code nur auf die Richtigen gewartet hat? Auch die Zwillinge Tess und Theo und ihr Freund Jaime folgen den Hinweisen des Schattencodes und begeben sich dabei auf eine abenteuerliche Schnitzeljagd quer durch ein fantastisches New York, das voller Geheimnisse und Gefahren steckt.

Die Geschwister Morningstar waren geniale Architekten und Erfinder. Sie bauten in den Himmel ragende Türme mit zickzackfahrenden Aufzügen, unzähligen Geheimgängen und intelligenten Maschinen. Aber eines Tages waren die Morningstars spurlos verschwunden. Zurück blieben nur ihre berühmten Gebäude und ein mysteriöser Code, dessen Auflösung unvorstellbare Reichtümer verspricht. 150 Jahre später finden die Zwillinge Tess und Theo und ihr Nachbar Jaime einen neuen Hinweis auf den bislang ungelösten Code- und der kommt genau im richtigen Moment! Denn sie müssen unbedingt den Abriss ihres Apartmenthauses verhindern. Und es scheint, als habe der Code nur auf sie gewartet ... (Textquelle: Loewe Verlag)