Dienstag, 22. Mai 2018

"Wonder Woman: Kriegerin der Amazonen" von Leigh Bardugo



Das Thema
Wonder Woman - als Heldin geboren, zur Legende geworden

Eigentlich will Diana, Tochter der Amazonenkönigin, nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Insel antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein untergehendes Schiff und bewahrt Alia, ein gleichaltriges Mädchen, vor dem Tod. Doch wie Diana vom Orakel erfährt, ist es Alias Bestimmung, die Welt ins Unglück zu stürzen und Krieg über die Menschheit zu bringen. Um dies zu verhindern, reist Diana mit Alia ins ferne New York - und wird unversehens mit einer Welt und Gefahren konfrontiert, die sie bislang nicht kannte ...

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: dtv Verlagsgesellschaft


"[...] Du wirst gejagt."
"Gejagt", wiederholte Alia ausdruckslos. "Wegen meines prächtigen Fells und meiner Stoßzähne?"
"Weil du eine Haptandra bist."
"Wie bitte?"
"Eine Kriegsbringerin."
"Ich hab es nicht so mit Videospielen."
Diana warf ihr einen verwirrten Blick über die Schulter zu. "Das Orakel hat gesagt, dass wir am ersten Tag des Hekatombaion vor Sonnenuntergang die Quelle in Therapne erreichen müssen. [...] Sobald du und deine Blutlinie in der Quelle gereinigt wurdet, wirst du nicht länger eine Kriegsbringerin sein. [...]"
"Natürlich", sagte Alia. "Leuchtet vollkommen ein."
- S. 79


Das Leseerlebnis
Ich würde einfach mal voraussetzen, dass Superhelden-Comics schon immer eine große Faszination ausübten. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Ist es da nicht eine großartige Idee, einigen dieser Helden in einem Roman eine Stimme zu geben? "Wonder Woman: Kriegerin der Amazonen" von Leigh Bardugo ist der erste Band der vierbändigen DC Icons-Reihe. Dafür wurde die Geschichte des jeweiligen Superhelden von unterschiedlichen Autoren geschrieben und eigen interpretiert. Jedes Buch steht für sich alleine und kann unabhängig von den anderen Geschichten gelesen werden. Dass ich diese Bücher lesen würde, war klar. Und gleich das erste legt auch noch einen starken Auftritt hin.

Dienstag, 15. Mai 2018

Dieses Buch bleibt im Regal #44

Eine Aktion von Damaris liest.
Man könnte meinen es ist ganz leicht. Jeden Monat ein Buch aus dem Regal zu picken, das einem besonders am Herzen liegt, und hier vorzustellen. Wenn man aber, wie ich, fast nur Bücher behält, die man nochmals lesen würde oder die zu Lieblingsbüchern geworden sind, hat man definitiv die Qual der Wahl. Stelle ich die großen, bekannten Bücher nochmals vor? Oder doch eher echte Geheimtipps? Da ich aber diese Aktion noch lange weiterführen möchte, bin ich ganz froh über eine große Auswahl. Heute heißt es schon zum vierundvierzigsten Mal "Diese Buch bleibt im Regal".


Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance


"Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" von Estelle Laure - 8,00 € (TB) - FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch

Sonntag, 13. Mai 2018

"Der Schein" von Ella Blix



Das Thema
Alina ist neu auf dem Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun. Eines Nachts sieht Alina aus einem der Turmzimmer ein dunkles Schiff am Horizont, das seltsame Blitze über das angrenzende Naturschutzgebiet schießt. Auf der Suche nach Antworten trifft sie in den Dünen auf Tinka, der sie sich sofort auf unheimliche Weise verbunden fühlt. Das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung weiß viel mehr, als sie wissen dürfte und verschwindet immer wieder spurlos. Als Alina mit Hilfe der Lonelies, ihrer neuen Freundes-Clique, versucht, den Rätseln der kleinen Insel auf die Spur zu kommen, macht sie eine Entdeckung, die alles in Frage stellt, was sie jemals für wahr gehalten hat ...

© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Arena Verlag


Vielleicht hätten wir auf die Vögel achten sollen. Auf das Knarzen der Lachmöwen, das Quietschen der Sturmmöwen, das Kreischen der Silbermöwen um uns, denn irgendwann musste es verstummt sein. Ja, es musste diesen einen Moment gegeben haben, adn dem es still geworden war, gespenstisch still. In dem jemand auf Pause gedrückt hatte und das Meer in der Bewegung eingefroroen war - ein Spiegel des erstarrten bleigrauen Himmels über uns.
Aber wir merkten nichts. Wir redeten, lachten, bliesen in den Tee und sahen nicht, wie die Möwen den Himmel verließen.
- S. 386


Das Leseerlebnis
Ella Blix - cooler Autorenname, dachte ich sofort. Tatsächlich ist es aber das Pseudonym gleich zweier Autorinnen. "Der Schein" ist das erste gemeinsame Buch von Antje Wagner und Tania Witte und hat mich schon alleine wegen des ungewöhnlichen gold-schwarzen Covers neugierig gemacht. (Eine kleine Randbemerkung: Die Kringel hinter dem Mädchen bilden das Wort Schein. Das habe ich erst nach dem Lesen erkannt. Komisch, zuvor waren es für mich einfach nur Verschwurbelungen.) Ich weiß nicht, ob sich die beiden Autorinnen gesucht haben, gefunden haben sie sich mit diesem Buch auf jeden Fall. Es ist nicht nur äußerst mysteriös und "nicht ganz von dieser Welt", sondern so vereinnahmend und mitreißend, dass man es bis zum Schluss kaum zur Seite legen kann.

Sonntag, 6. Mai 2018

Buchzugänge vs. Buchabgänge im April 2018

Der April macht bekanntlich, was er will. Nur eine Konstante gab es hier für mich; ich habe tatsächlich viel gelesen. Und das auch sehr genossen. Das lag an einem Urlaub, indem ich viel Zeit für mich hatte, aber auch an der bunten Mischung aus dicken und dünnen Büchern. Nicht zu allen Büchern gab es eine Rezension. Alle habe ich gerne bis sehr gerne gelesen. Für mich war kein persönlicher Flop dabei, dafür aber ein paar Highlights.


Meine Buchzugänge im März - 6 Bücher