Freitag, 29. November 2013

Rezension zu "Gesetz der Rache" von Kristen Simmons



Verlag: ivi by Piper (Oktober 2013)
Originaltitel: Breaking Point
Übersetzer: Frauke Meier
Reihe: Band 2/3, ab ca. 15-17 J.
Ausführung: Klappenbroschur, 448 S.
ISBN: 978-3492703055
16,99 € [D]

Genre: Dystopie

© Cover- und Zitatrechte: ivi Verlag


Das Thema
Ember und Chase sind beim Widerstand untergekommen. Dort unterstützen sie die Gemeinschaft und übernehmen diverse Aufgaben. Doch die nervenaufreibende Flucht hat ihre Spuren hinterlassen. Ember, und vor allem auch Chase, haben täglich mit ihrer Vergangenheit und den Geschehnissen zu kämpfen.
Ruhe gibt es beim Widerstand keine, die Aufgaben sind gefährlich. Als dann auch noch ein geheimnisvoller Heckenschütze das Federal Bureau of Reformation aufmischt, indem er dessen Soldaten erschießt, drohen die Dinge zu entgleisen. Vom FBR wird eine Liste mit den meistgesuchten Verbrechern veröffentlicht ... und Ember gehört zu den Hauptverdächtigen!

Die Rezension

Der Anfang: Das Wayland Inn lag hinter den Slums am westlichen Ende von Knoxville.

"Artikel 5" gehörte im Frühjahr 2013 zu den Überraschungshits unter den Dystopien. Eine atemlose Flucht mit viel Action, die plausibel Lovestory zwischen Ember und Chase sowie der spannende Weltenentwurf waren eindeutige Stärken des Romans. Nur ein halbes Jahr später veröffentlicht der Verlag nun den zweiten Teil der Trilogie. "Gesetz der Rache" besitzt nicht ganz die mitreißende Klasse seines Vorgängers, setzt die Geschichte dennoch spannend und qualitativ hochwertig fort. Dystopiefans sollten sich diese Reihe nicht entgehen lassen.

Da lag etwas in dem Blick, mit dem Chase mich anschaute, beinahe, als hätte er eine Frage gestellt und wartete nun auf die Antwort. [...] aber was sollte ich sagen? Ich wusste nicht, was wir waren, auch wenn das, was ich fühlte, stark genug war, dafür zu sterben. - S. 137

Mit der Beendigung von Band 1 war ein Zwischenschritt erreicht. Die Geschichte wird dann in "Gesetz der Rache" fast übergangslos weitergeführt. Nur ein Monat ist vergangen, seitdem Chase und Ember sich dem Widerstand angeschlossen haben, der seine Zentrale in einem alten Motel, dem Wayland Inn, hat. Das und die kurze Zeitspanne zwischen der Veröffentlichung der Reihentitel, machen den Einstieg ins Buch leicht. So, als würde man direkt weiterlesen.

Chase und Ember haben sich zwar wiedergefunden, führen erneut so etwas, wie eine feste Beziehung, doch ist das Verhältnis der beiden alles andere als eitel Sonnenschein. Das wäre bei den erlebten Dingen der Vergangenheit auch höchst widersprüchlich. Trotz aller Schwierigkeiten und vielen Angstzuständen, spürt man zwischen den beiden eine beständige Verbundenheit. Vor allem Chase sorgt sich sehr um Ember. Aber es gibt auch Momente, die ihn in seiner ganzen Schwäche zeigen. Ein großer Pluspunkt!
Ember gefällt als Protagonistin ebenso, ihr nervender Touch ist in "Gesetz der Rache" beinahe vollständig verschwunden. Außerdem erweist sie sich in einigen Situationen als sehr toughe Begleitung und als eine Stütze (vor allem für Chase). Einige Freundschaften zu Nebenpersonen werden gefestigt und sind sehr loyal und charakterstark. Ein weiterer Pluspunkt!

Auch wenn in "Gesetz der Rache" allerhand passiert und unvorhergesehene Wendungen zwischen den Seiten warten, ist dieser zweite Teil (vor allem anfangs) nicht ganz so mitreißend wie sein Vorgänger. Dieser Eindruck mag jedoch subjektiv sein, den "Artikel 5" hat in diesem Bereich den Maßstab schon sehr hoch angesetzt. Einige Szenen sind sehr hart, wie bei vielen YA-Dystopien gang und gäbe, eine extreme oder verstörende Grausigkeit findet man aber nicht. Jedenfalls ist die Handlung im Buch superspannend und lässt den Leser nicht nur einmal nägelkauend mitfiebern.
Das Ende selbst ist dann sehr drastisch und mischt die Karten neu. Es kann nicht als vorübergehend abgeschlossen gesehen werden, man möchte den letzten Teil sofort anschließen. Eine wiederum zeitnahe Veröffentlichung des Abschlussbandes wäre herrlich!

Das persönliche Fazit
Nur haarscharf schrammte "Artikel 5" bei mir an einer Höchstwertung vorbei. Auch "Gesetz der Rache" stellte mich durchaus zufrieden. Zwar war ich beim Lesen nicht ganz so atemlos, doch die Story und ihre Entwicklung gefielen mir sehr. Ember und Chase sind auffallend gute Charaktere, ihre Entwicklung und die Umsetzung der Lovestory finden meine volle Zustimmung. Spannend ist das Buch allemal und nach der unvorhergesehenen Entwicklung am Ende ist der Abschlussband einer der Top-Titel 2014. Dystopiemüdigkeit kommt hier keine auf - 4 Sterne!
Aufmachung: 3,5 / 5
Handlung: 4 / 5
Charaktere: 4 / 5
Lesespaß: 4 / 5
Preis/Leistung: 3,5 / 5

© Damaris Metzger, damarisliest.de



Reiheninfo Artikel 5-Trilogie:

Band 1 "Artikel 5"
Band 2 "Gesetz der Rache"
Band 3 - ET 2014

Donnerstag, 14. November 2013

Rezension zu "Frostblüte" von Zoë Marriott



Verlag: Carlsen (Oktober 2013)
Originaltitel: FrostFire
Übersetzer: Claudia Max
Reihe: - , ab ca. 14 J.
Ausführung: Klappenbroschur, 464 S.
ISBN: 978-3551312709
14,99 € [D]

Genre: High Fantasy

© Cover- und Zitatrechte: Carlsen Verlag


Das Thema
Frost ist seit ihrem achten Lebensjahr auf der Flucht. Zuerst zusammen mit ihrer Mutter, nach deren Tod alleine. Frost trägt einen Wolfsdämon in sich, ein tödliches Erbe ihres Vaters. Sobald sie blutet oder sich zu sehr aufregt, bricht der Wolf hervor und greift wahllos die Menschen in ihrer Umgebung an. Weit entfernt von ihrer Heimat erhofft sich Frost Hilfe von der Feuergöttin. Der Legende nach, könnte diese ihr vielleicht helfen und den Wolf entfernen. Auch wenn die Legende vage ist und es nicht sicher ist, ob Frost überhaupt geholfen werden kann, klammert sie sich an diese Möglichkeit.
Auf ihrem gefährlichen Weg trifft Frost auf die Berggarde des Königs, die das Königreich Ruan vor Aufständischen schützen sollen. Dort weckt sie schnell das Interesse des Anführers Luca, sowie das Misstrauen seines Leutnants Arian. Frost wird ihnen früher oder später ihr Geheimnis anvertrauen müssen, damit sie keinen der Männer und ihre Berggarde in Gefahr bringt.

Die Rezension

Der Anfang: Als der Wolf das erste Mal von mir Besitz ergriff, war ich acht. 

Oh schön! Ein High Fantasy-Roman für Jugendliche, bzw. All Age-Leser, ist es immer wert, beachtet zu werden. Hier hat Kristin Cashore mit "Die Beschenkte" Maßstäbe gesetzt und gezeigt, dass auch für diese Gruppe von Lesern erstklassige High Fantasy-Romane geschrieben werden können.
Schon aus dem Klappentext lässt sich das bemerkenswerte Genre erkennen. Eine Reise, ein entferntes Königreich und eine offensichtliche Fantasykomponente, hier der Wolfsdämon, deuten darauf hin. "Frostblüte" kommt ohne Umgebungskarte aus, die Handlung ist, bis auf einige Rückblicke, sehr linear. Der Roman kann darum zur einfacheren High Fantasy gezählt werden und ist auch sehr gut für Einsteiger in dieses Genre geeignet.

"Ich glaube nicht an Flüche", entgegnete er mit durchdringendem Blick. "Ich glaube nicht an Magie, an Dämonen. Ich glaube daran, dass man die Wahl hat. Was immer man dir erzählt hat, wer immer dir Schaden zugefügt hat, welche Vergangenheit dich auch verfolgt, du kannst die Entscheidung treffen, das alles hinter dir zu lassen. - S. 121

Die Geschichte startet mit einem Rückblick auf Frosts Kindheit, bevor man sie direkt mit ihr auf ihrer Reise befindet. So weiß man sofort, mit was man es zu tun hat und welche Last Frost zu stemmen hat. Rückblicke bekommt man regelmäßig zwischen der Haupthandlung. So hat man am Ende ein recht umfassendes Bild von ihr.
Interessant ist, welche Rolle die Autorin dem Wolfsdämon, der in Frost lebt, zugedacht hat. Er übernimmt in Gefahrensituationen die vollständige Kontrolle. Die Autorin verzichtet jedoch auf eine äußerliche Verwandlung à la Werwolf. Im Laufe der Handlung ist man sich nicht sicher, ob der Wolf Frost Einbildung, bzw. schwierigen Kindheit, entspringt und sie ihn sich "abtrainieren" oder kontrollieren kann. Dies wird ihr vom Anführer der Berggarde Luca vorgeschlagen. In anderen Situationen erlebt man den Wolf in etwas abstrakten Fantasiegedankengängen live, also als tatsächlich vorhandenen Dämon. Hier wäre eine Entscheidung für eine dieser Ausführungen sinnvoll gewesen.

Frost ist anfänglich ein sympathisches und toughes Mädel, büßt während der Geschichte jedoch einiges an Glaubwürdigkeit ein. Stellt sie sich anfangs noch jeder auftauchenden Gefahr, egal ob mit Wolf oder ohne, wird sie nach der Begegnung mit der Berggarde zum Zimperlieschen. Anstatt dankbar zu sein, dass sie aufgenommen und beschützt wird, scheut sie jede kleinste Konfliktsituation, läuft oft davon und verweigert das Schlafen im Frauengemeinschaftgszelt, da sie "das Geschnaufe und die dicke Luft darin nicht aushält". Folglich landet sie, als große und einzige Ausnahme, im Zelt des Anführers Luca. Natürlich! Diese Situationen wirken zu konstruiert und forciert eine Annäherung, bzw. die Lovestory zwischen den Charakteren.
Das Thema Lovestory ist dann ganz nett umgesetzt. Zwar sind hier zwei Männer im Spiel, es entsteht aber keine typische Dreiecksgeschichte, in der sich Frost nicht entscheiden kann. Ihre Haltung ist sehr schnell klar.

Trotz einer allgemein spannenden Handlung, ist "Frostblüte" nicht ganz längenfrei. Das betrifft vor allem Frosts Zwiesprache mit dem Wolf und ihren Selbstfindungsgedanken. Hier wünscht man sich während des Lesens öfter, dass die Story vorangetrieben wird.
Die High Fantasy-Geschichte hat eine altertümliche Anmutung. Ein wildes Königreich, ohne Elektrizität oder modernen Fortbewegungsmitteln, dafür alten Waffen, Zelte und Feuerstellen. Im Gegensatz dazu sind einige Sätze während Kommunikationen und einzelne Wörter zu modern geraten (z.B. Dad, statt Vater oder lieb, statt freundlich).
Gegen Ende erwartet den Leser ein actionreicher und entscheidender Machtkampf. Besonders ein eingefügter Endkonflikt und dessen Wendung hält die Spannung hoch. "Frostblüte" ist ein Einzelroman und somit abgeschlossen.

Das persönliche Fazit
"Frostblüte" ist ein gut geschriebener, meist spannender und etwas romantischer All Age-Fantasyroman. Einige Handlungsstränge, den Wolf in Frost betreffend, waren mir ein bisschen zu abstrakt. Verständlich sind sie aber allemal. Das Buch liest sich einfach, nicht zu komplex und eignet sich auch für Einsteiger in dieses Genre. An den Charme und die Ausdruckskraft anderer Bücher dieser Zielgruppe (wie etwa "Die Beschenkte", "Grischa" oder auch "Nachtlilien") kommt "Frostblüte" aber nicht heran. Ungeachtet einiger Schwächen, habe ich den Roman recht gerne gelesen. Er positioniert sich im guten Mittelfeld. 3 Sterne.
Aufmachung: 4 / 5
Handlung: 3,5 / 5
Charaktere: 3 / 5
Lesespaß: 3,5 / 5
Preis/Leistung: 3 / 5

© Damaris Metzger, damarisliest.de

Montag, 11. November 2013

Herbstgeflüster ...


Während ich dies schreibe, fallen im Garten an manchen Bäumen die letzten Blätter zu Boden und es ist kalt und neblig geworden. Und ich realisiere, dass der Herbst seinen Höhepunkt schon langsam überschritten hat. Macht nichts. Ich mag den Herbst! Diese Farbenpracht stimmt einfach gemütlich und lädt zum kuscheligen Lesen ein. Bei uns ist alles herbstlich dekoriert und ja, ich ziehe mit meinen Kindern laternelaufend durch die Straßen (nicht nur am Martinstag) und singe "Ich geh mit meiner Laterne" oder "Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da!"


Bevor der Dezember und das Jahresende vor der Tür steht, wird es Zeit für etwas Herbstgeflüster. Für den letzten Monat 2013 habe ich mir vor allem eines vorgenommen - Gemütlichkeit! Was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder gar nicht so einfach wird, bei allem, was noch in diesem Jahr untergebracht werden will. Wie immer eben. Im letzten Jahr habe ich es kein einziges Mal auf den Weihnachtsmarkt geschafft. Okay, das ist ein anderes Thema. Was gibt es aus den vergangenen Monaten also alles zu flüstern ...

In diesem Jahr erblickten wieder viele schöne neue Buchblogs das Licht des Internets. Ich freue mich sehr für alle und wünsche euch viel Spaß und persönlichen Erfolg! Andere entschlossen sich zu ruhen oder dem World Wide Web den Rücken zu kehren. In manchen Fällen macht mich das traurig. Denn oft ist man ein Stück des Bloggerdaseins zusammen gegangen, hat sich gut verstanden und schöne Bücherfreundschaften geschlossen. Doch haben alle, die sich zu diesem Schritt entschieden haben, mein aufrichtiges Verständnis. Bloggen ist, neben Spaß und Freude, vor allem Arbeit. Anfänglicher Enthusiasmus kann ganz schnell in krampfiges Wollen (oder Müssen) umschlagen. Sollte in diesem Fall dann jemand den Mut aufbringen und sich dazu entscheiden, mit dem Bloggen aufzuhören, ist das absolut legitim. Und ich finde es wirklich mutig einen Blog zu schließen, schließlich steckt u.U. jahrelange Arbeit darin.
Auch ich hatte mit Damaris liest. ab und an meine Mühen. Hier ist es meinem Charakter geschuldet, dass ich mich bei Tiefs meist durchbeiße - bis es wieder aufwärts geht. Gedanklich kann ich es nicht ertragen, die letzten (knapp) 3 Jahre Bloginhalt sausen zu lassen. Heute sehe ich vieles nicht mehr so verbissen, sage bei laufenden Aktionen gerne auch mal Nein und vermeide somit hausgemachten Stress beim Bloggen. Es läuft ...

Dann die große Twitter-Frage. Soll sich Damaris liest. einen Twitter-Account zulegen? Bei Facebook ist der Blog schon lange und es macht mir auch sehr viel Spaß dort zu kommunizieren. Aber für Kurzposts oder den aktuellen Lesestatus scheint mir Twitter eventuell sinnvoll. Und vom Smartphone aus ist das ja alles wunderbar einfach zu bedienen. Was sind eure Erfahrungen? Zwitschert ihr gerne oder lieber doch bloß Facebook?




Bisher habe ich in diesem Jahr 104 Bücher gelesen, 25 davon sind reiner SuB-Abbau. Im Januar - OH MEIN ... ist das schon so lange her? Ich war in Gedanken irgendwo bei Juni/Juli - habe ich in einem "Buchthema des Monats" über den ewigen Kampf mancher Blogger gegen den SuB geschrieben. Viele können und wollen dieses Thema nicht mehr hören. Für mich ist es fast immer aktuell und ein großer SuB ist mir eine Last. Warum das so ist, könnt ihr in meinem Beitrag lesen. Bei einem SuB von 48 entschloss ich mich, diesen aktiv abzubauen. Er stieg nochmals auf ca. 53 und jetzt - 11 Monate später - bin ich bei unter 30 angelangt. Fast ein Jahr, um 25 Bücher vom SuB wegzulesen!! SuB-Abbau hieß für mich aber nicht auf Neuzugänge komplett zu verzichten. Ich wollte reduzieren, also weniger Neuzugänge im Verhältnis zu den gelesenen Büchern. Das klappte zwar, aber wie lange der Abbau bisher dauerte kann man sehen.
Mein Ziel ist noch nicht ganz erreicht. Und so habe ich mich vor ca. zwei Wochen entschlossen, bis Weihnachten überhaupt keine Bücher zu kaufen oder zu tauschen. Angeregt wurde ich dazu von Jessi, die diesen Entschluss bei mir in einem Kommentar erwähnte. Bisher klappt das wunderbar und mir geht es gut damit. Die "Zwänge", neue Bücher zu besitzen, haben schon merklich abgenommen, ich fühle mich freier. Außerdem ist die Vorfreude, mein Ziel zu erreichen, riesengroß. Danach wird einiges für mich anders laufen.


Ohje, das Herbstgeflüster nimmt schon wieder überhand. Darum stelle ich das Flüstern jetzt auch ein. Die letzten Monate habe ich viel rezensiert. Hier wird es im November und Dezember etwas ruhiger zugehen. Stichwort Gemütlichkeit! Einige Bücher meines SuBs möchte ich lesen, ohne mir Gedanken über eine Rezension machen zu müssen. Lasst das Jahr schön ausklingen ...




Noch ein kleiner Nachtrag. Mitte Oktober habe ich den BUCHZUCKERL-Shop, hier bei Damaris liest. eröffnet. Dort findet ihr süße Dinge für eure Bücher. Lesezeichen, Buchhüllen, etc. - alles aus Stoff und selbstgenäht. Schaut gerne mal vorbei.

Dienstag, 5. November 2013

Buchzugänge vs. Buchabgänge im Oktober 2013

Ohne es zu laut herauszuschreien, ich befinde mich gerade im aktiven SuB-Abbau (aktiv deshalb, weil ich die Sache wirklich praktizierte und nicht nur darüber rede). Ja, mal wieder. Aber ich bin motiviert wie schon lange nicht mehr und habe ein festes Ziel. Dass mein SuB jetzt erstmals seit Ewigkeiten unter die 30er Marke gerutscht ist, motiviert mich zusätzlich. Ein komplettes Nein zu Büchern funktioniert aber nicht, darum gibt es auch einen Oktoberminizugang von 3 Büchern. Gemessen an einem durchschnittlichen Zugang von ca. 10-12 Büchern, ist das für mich schon eine echte Leistung.

Meine Buchzugänge vom Oktober 2013 - 3 Bücher:




Mein Herz zwischen den Zeilen ist ein optisches Highlight - innen und außen. Die Gestaltung des Buches ist wirklich einmalig gut. Darum musste ich es auch unbedingt haben. Es ist auch schon gelesen und gehighfivet. Die Story ist schon niedlich. Empfehlenswert aber nur für junge Jugendliche, sonst droht Langeweilegefahr.
Bei mir gibt es (fast) keinen Monat ohne einen Tausch bei Tauschticket.de. Als ich dort Die drei Leben der Tomomi Ishikawa entdeckt habe, musste ich nicht lange überlegen. Es soll ja ein sehr besonderes Buch sein uuuuund ein Einzelband!
Frostblüte, hierzulande der erste Roman von Zoë Marriott, haben schon einige Bloggerkollegen gelesen. Für mich klang die Story nach High Fantasy und sprach mich sofort an. Außerdem passt der Roman in die kühlere Jahreszeit.


Buchabgänge - gelesen habe ich im Oktober 12 Bücher:





Rezensionen, Reviews und High Fives gibt es zu

Die Verschworenen war grandios, Days of Blood and Starlight einzigartig. Asche und Phönix empfand ich als sehr krass und Wen der Rabe ruft war erwartungsgemäß besonders. Dark Angels' Winter ist für mich beste deutsche Urban Fantasy mit Lieblingscharakteren. Darum sind diese fünf auch meine Oktoberhighlights, mich für eines zu entscheiden ist unmöglich! Nicht zu verachten auch die beiden eShorts Vor dem Sommer (hach!) und Schattenträumer (toll!).

Ungefähr nach der Hälfte habe ich Purpurmond abgebrochen. Nicht weil es schlecht war, es war nur einfach nicht mein Roman, bzw. konnte mich nicht an die Seiten fesseln. Dafür war Welt aus Staub ganz okay, aber kein Buch, das mir ewig im Gedächtnis bleiben wird. Blown ist ganz typische Erotic Romance und war für mich eine reine Englischleseübung. Es ist schon fast wieder vergessen *zwinker*. Die Flop-Krone für den Oktober bekommt (wie auch schon Band 2) Rush of Love: Vereint. JETZT ist für mich aber wirklich Schluss! Ich war ja - der Vollständigkeit halber - gewillt die Trilogie zu Ende zu lesen. Angekündigte Spin-Offs oder nochmalige Fortsetzungen finden definitiv ohne mich statt. Warum, das könnt ihr in meinem Facebook-Kurzspot lesen.