Montag, 20. August 2012

Ich brauche Abkühlung und stürze mich mit "Renegade" in den Tiefenrausch ...

Mein nächstes Buch "Renegade: Tiefenrausch" ist der Debütroman der Autorin J.A. Souders. Die optische Gestaltung, der neu erschienenen Dystopie, in Ultramarinblau, ist, in Verbindung mit der weißen und pinken Schrift, einmal mehr perfekt gelungen.
Viel vom Inhalt weiß ich noch nicht, nur, dass es ein dystopischer Roman ist, der unter der Wasseroberfläche spielen soll. Das klingt doch schon mal super und bringt mir bei dieser Hitze hoffentlich die ersehnte Abkühlung.

Was ich auf der ersten Buchseite erspähen konnte, gefällt mir schon auf den ersten Blick. Einige Textstellen sind in hellerem Grau gedruckt und sollen wahrscheinlich die eingetrichterten, bzw. antrainierten Gedanken und Verhaltensmuster der Hauptprota Evie darstellen. Diese optische Hervorhebung scheint ein neuer Trend der Gedankenvermittlung in Romanen zu sein, zuletzt gesehen bei "Ich fürchte mich nicht" von Tahereh Mafi (hier mit durchgestrichenen Textpassagen). Mein Interesse ist damit schon geködert, ich hänge an der Angelschnur. Mal sehen, ob J.A. Souders es schafft, mich an Land zu ziehen.




Evies Leben ist perfekt – perfekt geplant und überwacht von Mutter, der Herrscherin über die Unterwasserstadt Elysium. Schon bald soll die 16-Jährige über die geheimnisvolle Welt regieren. Doch als sie sich ausgerechnet in ihren Feind verliebt, wird klar, dass das perfekte Leben in Elysium eine einzige Lüge ist.

"Düster, bösartig, fesselnd. 'Renegade' ist ein
 packendes, unvergessliches Debüt." Ann Aguirre

Elysium liegt am Grund des Meeres, abgeschirmt vom Rest der Welt. Dort hat Mutter ein Paradies für all jene Menschen geschaffen, die vor den Kriegen der Oberfläche fliehen konnten. Sie organisiert den Alltag der Bewohner, schützt sie vor Gefahren und regelt sogar die Geburten. Doch dieser Friede wird teuer erkauft – Gefühle sind in Elysium verboten, Berührungen unter Liebenden werden mit dem Tod bestraft. Evie vertraut in dieses System – doch als Gavin, ein Oberflächenbewohner, in ihre Welt eindringt, weckt der junge Mann Zweifel in ihr: Warum plagen sie Erinnerungslücken? Weshalb besteht Mutter auf Evies tägliche Therapie-Sitzungen? Und wieso kann sie sich durch Gavin an Dinge erinnern, die absolut unmöglich sind? Evie erkennt, dass sie Teil eines gewaltigen Plans ist, aus dem es für sie ohne Gavin kein Entrinnen gibt. (Text - und Bildquelle: ivi Verlag)


"Renegade: Tiefenrausch" von J.A. Souders, OT: Renegade, Hardcover mit SU, 368 Seiten, 16,99 € [D]

Kommentare:

  1. Von "Renegade" habe ich schon begeisterte Stimmen gehört und gelesen. Steht auch auf meiner Must-read-Liste weit oben. Bin gespannt über deine Meinung und wünsche Dir ein kühles Lesevergnügen! :D

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  2. Ich bin GESPANNT auf DEINE Meinung!!! Davon hängt dann ab, ob ich das Buch beim Onlinehändler in den Warenkorb schiebe. Die Story klingt ja sehr interessant und trozt Dystopie mal anders - auch die Idee mit der wörtlichen Hervorhebung ist toll. Dann viel Spaß beim Schmökern und tauche nicht zu tief - die Charaktere hingegen dürfen gerne. ;)

    Liebe Grüße
    Reni

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  3. Na, dann hoffe ich mal das dich das Buch bei dieser Hitze wirklich abkühlen kann. Ich freue mich schon auf deine Rezi. Ich bin noch unschlüssig ob ich es kaufen soll oder nicht.

    Ich habe nochmal eine andere Frage, wie gefiel dir eigentlich "Shades of Grey"? :-)

    LG, Isabel

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  4. Wow, ein wirklich tolles Cover und bei der Hitze wirklich sehr erfrischend. Ich wünsch dir viel Spaß damit.

    Ja und wie gefiel dir eigentlich Shades of Grey? High Five? Ich lasse nicht locker....
    Br+l

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  5. Hihi, ich bestaune gerade deinen SuB. Herzi, kann es sein, dass du zugenommen hast?? *grins* Du hast mich überholt *tztztz*
    Viel Spaß bei Renegade! Ich bin gespannt, wie es dir gefällt!
    Liebste Grüße
    Anka <3

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  6. Hallo, Damaris.
    Eine gehäufte Anwendung von Wasser- & See-Metaphern! Es war heute aber auch aufdringlich warm. Inzwischen hat die Umgebung besagte Heizdecke aber etwas beiseite gedrängt. :-)

    Die Krux an Utopia ist, daß eine solche Gesellschaft an der Individualität des Menschen scheitert. Ich denke der Roman wird dies wiederum en detail nachzeichnen können.
    Seltsame Erinnerungen und Lücken im Gedächnis der Heldin. Hier tun sich einige Möglichkeiten auf für die dramatische Verwicklung. Früheres Leben, das Zweite Gesicht, oder Seelennähe. Bin gespannt.

    Sagt Dir Lilith Saintcrow ("The iron wyrm affair") etwas?

    bonté

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  7. @Sandy, ich hab auch schon viel Gutes gehört und der Anfang ist auch sehr vielversprechend und sehr krass! Mal sehen, wie sich die Liebesgeschichte entwickelt :-)

    @Reni, vom Anfang her würde ich das Buch direkt in den Warenkorb schieben, aber man weiß ja nie :-) Bin noch nicht viel weiter, bzw. musste auftauchen, weil ich gerade mit einem gewissen H5 beschäftigt war. Meine Meinung bekommst du aber live :-)

    @Isabel und Sandi, So! Eure Nachfragen haben mich jetzt doch zu einem High Five für Shades of Grey gepusht. Merci! Wollte den eigentlich unter den Tisch fallen lassen. Zeitproblem! Jetzt ist er aber fertig und ihr könnt meine Meinung dort ablesen :-)))
    Und eine Rezi zu Renegade kommt natürlich auch.

    @Anka, ach hör mir mit dem SuB auf! :-) Der ist tatsächlich explodiert und ich versuche gar nicht hinzuschauen. Eines nach dem anderen - step by step, gell... Eine Erhöhung (eine schöne, weiß-goldene) bekommst in den nächsten Tagen auch du!! hihi

    @RoM, Wasser- und See Metaphern? Jaaa, stimmt, ich hatte einen guten Run. Vielleicht verwende ich die auch so ähnlich für die Rezi. Bietet sich ja an :-)
    Bei Dystopien ist es mittlerweile sehr schwer zu überraschen, das sah vor einem Jahr noch ganz anderes aus. Darum bin ich auf Renegade auch sehr gespannt.
    Lilith Saintcrow kenne ich von diesem Buch hier:

    http://www.damarisliest.de/2012/02/high-five-5-satze5-adjektive-zu-strange.html

    .. unter dem anderen Pseudonym Lily St. Crow. Bin da bei zukünftigen Büchern eher abgeneigt.

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  8. Hallo.
    Mit den zwei Kandidatinnen aus der Buchecke des gelesenen SF-Magazins habe ich wohl formvollendet jeweils daneben gegriffen. Bei der Lektüre Deiner High-Five wurde mir Deine Distanz zur Autorin dann auch nachvollziehbar.
    Zu meiner Verteidigung: :-)
    Die Rezi im Blatt war wortreich angetan von "einem viktorianischen Steampunk-Krimi".
    Sorry...

    bonté

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