Montag, 16. Januar 2012

Es gibt sie ... "Die gute Rezension" (Arena Blogger-Workshop Jan. 2012)

Am vergangenen Wochenende hatte der Arena Verlag 20 BloggerInnen nach Würzburg in den Verlag eingeladen. Unter dem Thema "City of Books - Bücher, Blogs und Begegnungen" konnten sich die verschiedenen Bücherblog- und Videoblogbesitzer näher kennenlernen, sich austauschen und gemeinsam diskutieren.

Der eigentliche Höhepunkt des Treffens war jedoch die Frage "Was macht eine gute Rezension aus?" Hier hatte Arena den erfahrenen Rezensenten Ulf Cronenberg eingeladen. Er ist Jurymitglied beim Deutschen Jugendliteraturpreis, Gymnasiallehrer und langjähriger Betreiber seiner Seite Jugendbuchtipps. Ulf Cronenbergs Rezensionserfahrungen im Jugendbuchgenre waren sofort zu spüren, sein Input hatte Hand und Fuß. Am Ende gingen alle mit dem Gefühl nach Hause, etwas dazugelernt, bzw. nützliche Tipps für die eigenen Rezensionen erhalten zu haben.

Meines Wissens war dieser Blogger-Workshop der erste seiner Art. Gute Rezensionen sind für jeden Blogger, der Bücher vorstellt und weiterempfiehlt, wichtig. Darum will ich euch die Zusammenfassung auf diese Frage nicht vorenthalten.


Defininition des Begriffs (Buch-) Rezension =
Eine Rezension ist eine Besprechung von einem von mir gelesenen Buch.


Eine Rezension sollte aus zwei Hauptkriterien bestehen:

1. Literaturwissenschaftliche Kriterien (objektive Erzählhaltung, Aufbau, Bedeutung)
2. Subjektive Kriterien (eigener Geschmack, kann ich etwas mit dem Gelesenen anfangen?)


Was solltest du bei einem Buch alles untersuchen, um eine gute Rezension zu erstellen?

  • Sprache, Schreibweise
  • Aufbau (z.B. Spannungsbogen)
  • Erzählperspektive (Ich-Erzähler, personal, auktorial)
  • Figuren (vor allem die Hauptpersonen und ihre Beziehung zueinander)
  • Thema des Buches
  • Aufmachung (Cover, Abbildungen, Typographie - gefällt mir was ich sehe?)
  • Stellung im Werk des Autors, bzw. Bezüge zu anderen Werken des Autors
  • Klischees (Dinge, die man schon hundertfach gelesen hat, z.B. "es lief ihr kalt den Rücken hinunter", die aber dadurch nicht besser werden)
  • Gender Aspekte (Stereotypen = z.B. Mädchen ist immer die schüchterne graue Maus, Junge ist immer der unglaublich tolle, gut aussehende Held)
  • Diversität/Vielfalt (Bezug auf Kultur, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, ...)

Achtung: Diese Punkte keinesfalls in der Rezension "abarbeiten". Sie geben einen Gesamtüberblick, welche Punkte eine Rezension enthalten kann, bzw. sollte. Werden diese Punkte stur nach Schema besprochen wirkt die Rezension hölzern und stupide.


Eine gute Rezension ...

... ist nicht zu lang und nicht zu kurz (ca. 2500 - 3500 Zeichen).
... hat eine Inhaltsbeschreibung in eigenen Worten oder den Klappentext mit Quellenangabe Verlag (maximal Infos aus der ersten Buchdrittel), einen Interesse weckenden Einstieg, einen Meinungsteil und ein Fazit.
... hat eine gute und logische Gliederung/Abschnitte.
... glänzt mit Fachwissen (nicht besserwisserisch schreiben).
... ist klar getrennt in Beschreibung des Inhaltes und einer Meinung dazu.
... hat eine korrekte und interessante Sprache (Füllwörter, wie "eigentlich", vermeiden, nicht übertreiben "das war das allerbeste Buch, das ich je gelesen habe!", keine Umgangssprache)
... greift auf Belege am Text zurück.
... hat eine Begründung des eigenen Standpunktes.
... besitzt eine korrekte Interpunktion und Rechtschreibung.
... wird immer dem Buch gerecht und achtet auf Sachlichkeit.


Allgemeines zu einer guten Rezension:

  • Blogrezensionen dürfen persönlicher sein. Der Ich-Stil ist erlaubt (bei Zeitungsrezensionen eher nicht). Man sollte allerdings darauf achten, dass eine Rezension nicht so persönlich ist, dass der Leser hinterher mehr über die Gefühle, Lesegewohnheiten, Buchbestand, Wohnungseinrichtung - ja, auch das kommt vor - des Rezensenten, als über das eigentliche Buch weiß (sieht man oft bei sehr begeisterten Rezensionen).
  • Eine Rezension ist meist eine Mischung aus persönlichem Geschmack und Objektivität. Gerade bei schlechten Bewertungen sollte man ein Gespür dafür haben, ob das Buch nun definitiv fachlich schlecht war (Charaktere, Plot, Schreibstil, usw.) oder ob es einfach nicht dem persönlichen Geschmack entsprach. Aussagen wie "Ich fand das Buch doof, weil ich normalerweise eh keine Thriller lese" sind nicht nur dem Buch und auch dem Autor gegenüber unfair, sie helfen zudem in keinster Weise einem interessierten Leser.
  • Man sollte, gerade bei Jugendbüchern, immer die Altersempfehlung im Blick haben. Ist ein Jugendthriller für einen Erwachsenen vielleicht  nicht spannend genug, kann es trotzdem sein, dass ein Jugendlicher im Zielgruppenalter damit bestens bedient ist. Das sollte in der Bewertung eine Rolle spielen.
  • Punkte-, Sterne-, Herzen-, usw. Bewertungssysteme geben einen besseren Überblick, als Rezensionen ohne (auf dem ersten Blick) erkennbares Bewertungssystem. In der Rezension selbst, sollte natürlich die Bewertung erkennbar sein. Es ist nicht glaubwürdig, wenn der Rezensent überwiegend kritisiert oder nörgelt, aber am Schluss mit 4 oder 5 Sternen bewertet.


Tipps, wie dir eine gute Rezension gelingt:

  • Gleich nach dem Lesen rezensieren. Keine Rezensionen sammeln. Muss man beim Rezensieren erst in alten Erinnerung kramen, wird das dem Buch meist nicht gerecht.
  • Eine Vorab-Gliederung oder ein Stichpunktezettel kann vor allem neuen Rezensenten helfen.
  • Mache dir klar, für welches Zielpublikum du schreibst. Sind deine Blogleser eher jugendlich, solltest du Fremdwörter vermeiden oder in Klammern erklären. Beispiel: 'Das Buch wurde im auktorialen (allwissenden) Erzählstil geschrieben.' oder 'Der Autor erzählt die Geschichte im Präsens (Gegenwart).'
  • Die Rezension über Nacht liegen lassen, am nächsten Tag dann eventuell nochmals durchlesen und überarbeiten.
  • Vor dem Schreiben der eigenen Rezension sollte man keine anderen Besprechungen lesen. Diese verführen zum unbewussten "Abkupfern". Ausnahmen kann man machen, wenn man einmal komplett ratlos ist.
  • Rede mit Gleichgesinnten über Bücher.
  • Gib deine Rezension jemandem zur Überprüfung, vor allem, wenn du unsicher bist.
  • Achte auf deine Stimmung beim Lesen, sie kann dir Hinweise für deine Rezension geben (z.b. ich lasse mich ständig ablenken, die Protagonisten nerven mich, "das soll alles gewesen sein?",...) Schreibe deine Stimmung nicht wörtlich in die Rezension, sondern begründe sie.

Einige dieser Punkte und Tipps werden sicher von vielen Buchbloggern bereits angewendet. Für andere werden sie eine Hilfestellung sein. Ich selbst konnte mir wertvolle Infos herausziehen.


© nach einer Ausarbeitung von Ulf Cronenberg,
zusammengefasst von Damaris

Kommentare:

  1. Danke, dass du gerade die wichtigsten Tipps von Herrn Cronenberg noch einmal hier zur Verfügung stellst. Ich habe mich schon gefragt, was er euch wohl alles über eine gute Rezension erzählt hat und werde mir sicherlich die eine oder andere Anmerkung für meine nächsten Rezensionen im Hinterkopf behalten :-)
    LG

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  2. Oh wow...das ist ja mal total super!

    Ich bin ja ganz neu in dem Bereich und muss sagen ich finde es schon noch oft sehr schwer die richtigen Worte zu finden. In meinem Kopf schwirrt soviel rum wenn ich ein Buch gelesen habe das ich oft gar nicht weiß wie ich meine Rezi am Besten beginne und aufbaue....mir täte so ein Workshop auch total gut!

    DANKE für das Bereitstellen der Tipps...werde sie bei meiner nächsten Rezi gleich mal beherzigen und schauen ob ich dann besser klar komme...ich denke dass ist echt Übungssache...lange bin ich ja noch nicht dabei!

    LG Luminchen http://luminchenslesekiste.blogspot.com/

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  3. Wow wie toll du das alles zusammengefasst hast! Ich werde mich in den nächsten Tagen auch noch an einen Bericht setzten :)

    LG
    Bella

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  4. @Lena, sehr gerne, die Tipps waren so gut, dass wir Workshopteilnehmer sie natürlich mit anderen Bloggern teilen möchten. Sie können, zusätzlich zum eigenen Stil, eine echte Hilfestellung sein.

    @Luminchen, ich verstehe dich sehr gut! Anfangs ist eine Rezension (vor allem, wenn man sie gut und aussagekräftig schreiben will) eine echte Herausforderung. Vor allem sehr zeitintensiv. Ich kann dir nur empfehen dran zu bleiben, denn Übung macht hier wirklich den Meister. Mit der Zeit wird es wirklich leichter. Trotzdem gibt es immer wieder Bücher, bei denen man wie der Ochs vorm Berg steht.
    Die Tipps von Hr. Cronenberg sind Gold wert! :-)

    @Bella, hab einfach mein Mitgeschreibsel übertragen :-) Freu mich schon auf deine Zusammenfassung!!

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  5. Super Bericht mit einer Menge nützlicher Tipps, das hat bestimmt Spaß gemacht so inmitten weiblicher Bloggerkolleginnen. LG :)

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  6. Das scheint ja ein echt interessanter Workshop gewesen zu sein :)
    Danke, dass du die Tipps an uns weitergibst! Viele davon habe ich unbewusst schon angewendet, aber es gibt trotzdem noch viel zu lernen :) Es ist wirklich nützlich, mal eine klare Zusammenstellung aller wichtigen Kriterien zu haben.

    Hierbei fällt mir auf, dass meine Rezis wohl immer etwas zu lang sind (definitiv mehr als 3500 Zeichen^^) und ich das Wort "eigentlich" ziemlich oft und gerne benutze...

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  7. Wow, das ist ja richtig super. Da waren viele nützliche Tipps dabei. Ich werde versuchen, in meiner nächsten Rezi mal ein paar Punkte näher zu beachten. Manchmal tu ich mich da nämlich auch etwas schwer. LG

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  8. @Samira, Mädels unter sich haben's immer lustig. Für mich persönlich habe ich auch viele nützliche Tipps erhalten :-)

    @Fina, genau so gehts mir auch. Viele Tipps habe ich schon angewandt, aber man lernt nie aus. Meine Rezis sind übrigens auch generell über 3500 Zeichen (und nur die reine Rezi, ohne Info zum Inhalt und Autor *pfeif*). Mein Tipp, mach so weiter, wenn dir das liegt. Besser etwas mehr und aussagekräftig als diese 5-10 Sätze "Rezis" mit denen ich persönlich so gar nichts anfangen kann. Nach dem Lesen bin ich nämlich, was das Buch betrifft, auch nicht schlauer :-) Das "eigentlich" Wort wegzulassen ist reine Übungssache. Wie beim Reden auch. "Das Buch war gut, mit kleinen Kritikpunkten" statt "Das Buch war eigentlich ganz gut", ist viel aussagekräftiger :-)

    @Sandi, deine Rezis wirken nicht, wie wenn du dir schwer tust. Aber ich weiß, was du meinst. Man kann dann bei den Tipps luschern, ob man noch was einfügen könnte.

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  9. Gute Tipps die ich jetzt erst mal so überfolgen habe, aber ich werde mir das ganze nochmal genauer durchlesen.

    Und eins weiß ich ganz genau - meinen Stil werde ich nie und nimmer ändern - höchstens verbessern ;D
    So als kleiner Tipp von mir ;)

    LG Jessi

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  10. Klingt nach einem wunderbaren Workshop. Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen, Erlebnisse und Lernerfolge mit uns teilst. Hoffentlich gibt es solch einen Workshop noch einmal.
    Hast du auch Fotos geknipst? Wer war alles da?

    Ach ja, schau mal hier vorbei. Vielleicht magst du die Fragen ja beantworten??
    http://ankas-geblubber.blogspot.com/2012/01/stockchen-wird-zum-bucher-tag.html

    Drücker, Anka

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  11. Interessante Tipps und der Workshop scheint toll gewesen zu sein! Naja, die Rezi gleich am nächsten Tag zu schreiben, werde ich mir wohl dennoch nicht angewöhnen ... und beim Punktesystem komme ich dann mal wieder ins Wanken, da ich mich diesbezüglich schwer tue und es oftmals auch nicht ganz zum Text passen mag (kommt mir jedenfalls so vor).*Grübel*

    Danke für diese ausführliche Zusammenstellung, das war bestimmt ein bisschen Arbeit!

    Hug you, ;)
    Reni

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  12. Liest sich alles sehr interessant. Ich selbst sehe das nicht so eng. Hauptsächlich schreibe ich über Bücher weil es Spass macht und vor allem für mich selbst. Wer sich trotzdem daran erfreut, erfreut auch mich ;o)

    Ich bin und werde auch nie ein Rezi-Profi werden, sondern bleibe ein Laie... Aber durchlesen muss ich mir das trotzdem noch mal..hihi

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  13. @Jessi, du sollst deinen Stil auch auf keinen Fall ändern, den der ist so gut und richtig. Ich sehe das wie du, mit den Tipps kann ich mich verbesser, meinem Stil bleibe ich auch treu :-)

    @Anka, leider hab ich keine Fotos geknipst. War alles so aufregend und wir haben uns in den Pausen immer so schön unterhalten, dass das komplett an mir vorbei ging. Dabei ist Arena definitiv eine Augenweide. Das Verlagshaus ist eine alte Villa, dient auch als Archiv und ist überall, bis unter die Decke, mit gefüllten Bücherregalen bestückt. Herrlich!!! Es werden sicher noch einige Fotos auftauchen, eventuell auch von Arena selbst :-)

    @Reni, dein Eindruck täuscht! Keine deiner Rezis hatte bisher eine Diskrepanz zwichen Text und Bewertung. Das machst du schon richtig ;-) Du weißt ja, dass ich meine Rezis meist am nächsten Tag schreibe, das kann bei mir also bleiben, hihi. Sonst ziehe ich mir auch die Tipps raus, wo ich mich verbessern kann.

    @Merle, deine Rezis erfreuen mich :-) Ich selbst habe betreffend dem Rezensieren schon einen gewissen anspruch an mich. Dann schreibe ich ja auch für ein Literaturportal und ein gewisses Konzept sollte man da schon haben. Als Profi sehe ich mich überhaupt nicht. Gibt ja schließlich Leute, die so etwas richtig lernen. Und der Spaß beim Rezensieren sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen.

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  14. Danke für diese schöne Zusammenfassung! Man lernt ja nie aus! :)

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  15. Hm die Tipps sind echt gut. Da gibt es noch so einiges, was ich verbessern könnte. Etwas woran ich wirklich arbeit ist, dass ich die Rezis meistens erst 1-2 Wochen oder sogar noch später, nachdem ich das Buch gelesen habe schreibe. :(
    Das liegt hauptsächlich daran, dass ich immer noch andere Rezis habe, die ich vorher schreiben sollte, weil ich die Bücher noch früher gelesen habe. Zurzeit warten ganze 5 Bücher darauf von mir rezensiert zu werden. :)

    Aber auch sonst gibt es noch so einiges, was ich besser machten könnte.
    Werde die Tipps bei meiner nächsten Rezi berücksichtigen.

    Danke für die Tipps!

    glg Nadja

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  16. Die Tipps werde ich in Zukunft bei meinen Rezensionen befolgen.

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  17. @Anna-Lisa, so denke ich auch. Im Leben hat man nie ausgelernt. Darum, gerne!! :-)

    @Nadja, ich finde du schreibst sehr schöne Rezis. Zum Zeitplan kann ich dir aus eigener Empfehlung nur mitteilen, dass es enorm erleichternd ist, die Rezis immer gleich (ca. 1 Tag) nach dem Lesen zu schreiben. Du kommst so nie in den Stress, dass sich Rezis anhäufen und dem Buch gegenüber ist es auch fairer, weil du noch alles am besten weißt. Ich handhabe das so und kommt damit bestens zurecht. Schlußendlich muss das aber jeder für sich entscheiden :-)

    @Bettina, dann freut es mich, dass die Tipps für dich nütztlich sind :-)

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  18. Wirklich schöne Zusammenfassung..wobei ich bei einen Punkt nach wie vor finde, dass es absolut nicht in eine Rezension gehört..die Frage über das Cover. Das Cover hat meiner Meinung nach nicht wirklich etwas mit dem Lesefluss an sich zu tun- ja häufig ist es so, dass der Autor ganz andere Vorstellungen hatte und dann einfach nur Illustratoren was dazu erfinden. Was soll das also der Rezension bringen? Ein Buch also hinsichtlich des Covers u.a. zu bewerten finde ich fatal.

    Ich überlese auch immmer Besprechungen die richtig kennzeichnen, dass es in dem einen Abschnitt nur um das Cover geht. ich habe selbst Augen im Kopf- ich brauche keinen der mir ein Cover beschreibt und vorkaut..! Man kann höchstens einen Satz erwähnen, wenn das Cover besonders zum Inhalt passt, oder dergleichen. bei manchen Rezensenten artet das aber immer aus...

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  19. @Ayanea, ich weiß, was du meinst. Ich erwähne ein Cover nur, wenn es mir angemessen erscheint, und keinesfalls einen ganzen Abschnitt lang! In meiner Rezi zu "Dark Angels Summer" habe ich es in einem Satz erwähnt, weil das Cover für mich das Lesegefühl perfekt wiedergegeben hat. Also eine kurze Erwähnung finde ich okay. Lange Beschreibungen dagegen ein No-Go. Und du hast recht, bei manchen artet das Covergeschreibsel wirklich aus :-)

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  20. Danke für den informativen Post - vieles kommt mir doch bekannt vor... :-)

    Liebe Grüße
    Sabine

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  21. Vermutlich kann sich jeder Buchblogger von diesen Tipps etwas mitnehmen oder anhand dieser "Vorschläge" seine Texte mal überdenken. Aber eine Sache finde ich ehrlich bedenklich, nämlich diesen Satz hier:
    "Kommentare von Lesern sind erwünscht, man sollte sie aber sorgfältig durchschauen und ggf. löschen."

    Wurde da etwas ernsthaft dazu aufgerufen die Kommentare zu zensieren?! Wenn ja, dann finde ich das absolut ablehnenswert!

    Es spricht nicht dagegen einen unangemessenen Kommentar mit einer passenden Entgegnung als solchen bloßzustellen, aber eine Löschung sehe ich als Handlung gegen die Meinungsfreiheit.

    (Solange es sich selbstverständlich nicht um Kommentare dreht, deren eventueller politischer Inhalt oder ähnliches eine Löschung dann leider doch notwendig machen. Aber bislang habe ich sowas zum Glück auf meinem Blog nicht gehabt.)

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  22. @Sabine, mir auch :-) aber sehr gerne!!

    @Winterkatze, dieser Punkt mit dem Löschen von Kommentaren ist so gemeint, wie du den schlimmsten Fall beschrieben hast, zB Werbekommentare oder auch politisch unkorrekte oder Kommentare die derbste Umgangssprache enthalten. Es ging hier wirklich nicht um Zensur im Allgemeinen.
    Ich sehe das wie du, dass ich auf unangemessene Kommentare eher locker und souverän reagiere. Ich selbst lösche so gut wie nie.

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  23. Ah, okay. Dann hatte ich das missverstanden. :)

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  24. Klasse dass du die Tipps für gute Rezensionen hier veröffentlicht hast. Ich bin selbst Buchblog-Anfänge und freue mich schon darauf, die Tipps auch selbst zu befolgen.

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  25. @Winterkatze, schön, dass wir das gleich sehen. Ich würde niemals jedes unbequeme Kommentar löschen und mich diesen lieber stellen :-)

    @LeseMaus, das freut mich! Gerade für Buchblog-Anfänger sind wirklich nützliche Tipps dabei!!

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  26. Danke für das ausführliche Erklären. So hab ich wenigstens doch noch was aus dem Workshop bekommen, obwohl ich leider nicht teilnehmen konnte. Hoffe auf das nächste Mal.

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  27. @Tine, schön, dass du so auch noch was vom Workshop hattest und schade, dass wir uns nicht gesehen haben. Vielleicht klappt es ja mal wieder :-)

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  28. Mensch Damaris, das ist ja mal total super und lieb von dir, dass du dein neu erworbenes (und sicher auch schon vorhandenes) Wissen mit uns teilst! Ich nehme mir die Tipps mal zu herzen und versuche diese in die neue Rezension einfließen zu lassen. Ich find es toll, dass ich auch schon einige dieser Tipps selber anwende. Da freut mich sich ja doch, weil man wohl nicht alles falsch macht :).

    LG <3

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  29. @Miri, ich war auch froh zu sehen, dass ich schon einige Tipps beherzige. Wie man genau seine Rezi schreibt, muss wohl jeder für sich entscheiden. Ich finde die Tipps von Hr. Cronenberg sehr nützlich.

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  30. Hallo Damaris,

    hier ist Eva vom Workshop. Ich habe es endlich hierher geschafft! Wunderschöner Blog. Tolles Layout und das Bambi ist ja ganz besonders herzig. :)

    Besonders gut gefällt mir die Idee mit den fünf Sätzen, fünf Adjektive Mini-Rezension und der Serienüberblick.

    Werde sicherlich öfter hier vorbeischauen. Also fleißig weiter so und bis bald! :)

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  31. @Eva, jaaaa, schön dass du vorbeischaust!!! Neben den "richtigen" Rezensionen braucht man einfach mal eine Kurz und Schnell Option. So wurde die Idee zu High Five - 5 Sätze/5 Adjektive geboren. Danke für dein Lob. Melde dich, wenn dein Blog steht. Will auch gucken :-)

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  32. Wow, danke für diesen Einblick. Hat mir sehr geholfen und ich werde mir mal bei der nächsten Rezi deinen Artikel zu Gemüte führen und versuchen all das zu beachten. Danke dafür.

    Karo

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  33. @lesetraum, sehr gerne! Die Punkte sind sehr hilfreich, aber nicht zum stupiden Abarbeiten gedacht. Sie können aber den eigenen Stil unheimlich bereichern. Viel Spaß beim Ausprobieren :-)

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  34. Dank Nicole bin ich auf diesen Beitrag gestoßen... Klasse!
    Und ich habe eben die letzten Rezensionen "durchzählen" lassen - definitiv über 3500 Zeichen :-(

    Glg
    Steffi

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  35. @Steffi, hihi meine Rezensionen haben auch immer mind. 3500 Zeichen. Also nur mein Text, ohne Klappentext u. Autoreninfos. Hr. Cronenberg hat damals auch gesagt, man soll darauf achten, dass sie nicht zu lang wird, das liest sonst keiner mehr :-) Ich denke unbewusst halten wie uns schon an viele dieser Punkte, aber auch ich schaue immer mal wieder gerne nach. So als reminder :-)

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  36. Vielen lieben Dank für diese Auflistung. Ich plane schon seit ein paar Monaten einen eigenen Buchblog.

    Deine Zusammenfassung wird mir dabei helfen, denn ich merke das ich noch ein hartes Stück Arbeit vor mir habe, bevor ich mit dem Blog online gehen kann. Gerade im Bezug auf die Rezensionen.

    Liebe Grüße Cindy

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  37. @Cindy, Sehr genre! Ich freue mich, wenn dir dir dieser Beitrag nützlich sein kann. Ich schreibe nur schon seit einiger Zeit Rezensionen und auch ich schaue immer mal wieder nach, was uns der Referent beigebracht hat, einfach um alles zu verinnerlichen. Man lernt nie aus :-)

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  38. toller Beitrag!!! Und auch eine super Idee von Arena. Finde sowas sollte öfter angeboten werden.
    Danke das du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast.

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  39. Danke für deinen tollen Beitrag mit den vielen Tipps. Ich hoffe er wird mir in Zukunft beim Verfassen von Rezensionen helfen:

    Schönes Wochenende,
    Jana von Luna's Leseecke

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  40. Bin von Cinema in my head zu deinem Artikel gekommen. Auch wenn man schon einige Rezis geschrieben hat, finde ich deinen Beitrag hier wirklich hilfreich. Ich werde einige Dinge bei meiner nächsten Beurteilung auf jede Fall beherzigen.

    Hab ich außerdem ein wenig bei dir umgesehen und werde deinem Blog treu bleiben" :)

    Viele liebe Grüße
    Steffi
    www.zitroschsleseland.blogspot.de

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    1. @Steffi L. - Freut mich, wenn mein Beitrag über Rezensionen für dich hilfreich/interessant ist :-) Ich habe vor dem Workshop auch schon längere Zeit Rezensionen geschrieben. Trotzdem profitiere ich heute noch vom Workshop :-)

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