Donnerstag, 26. Mai 2016

Rezension zu "Nur ein Tag" ... "Und ein ganzes Jahr" von Gayle Forman



Verlag: FISCHER FJB (März 2016)
Originaltitel: Just one Day
Übersetzer: Stefanie Schäfer
Reihe: Band 1/2, ab ca. 14 J.
Ausführung: Klappenbroschur, 432 S.
ISBN: 978-3841421067
14,99 € [D]

Genre: Belletristik, Jugendbuch

© Cover- und Zitatrechte: FISCHER FJB


Das Thema
Allyson führt ein sehr geordnetes Leben, ganz im Sinne ihrer Eltern. Nach einer Europareise möchte sie Medizin studieren. Ausgerechnet am letzten Tag dieser Reise lernt sie Willem kennen und ist fasziniert von seiner freien, ungezwungenen Art. Spontan entscheiden sich Allyson und Willem einen Tag zusammen in Paris zu verbringen. Doch nach diesem Tag voller Eindrücke, Charme und Liebe wacht Allyson auf, nur um festzustellen, dass Willem nicht mehr da ist.

Die Rezension

Merkwürdig, wie furchtlos man plötzlich sein kann, wenn genau das eintritt, wovor man sich immer gefürchtet hat. - S. 143

Es gibt einige Bücher, in denen thematisiert wird, dass ein Mädchen sehr strukturiert ist. Dass ihr Leben schon vorgeplant ist, sie genau weiß, was sie werden will und wie ihre Laufbahn auszusehen hat. Allyson ist solch ein Fall. Allerdings sind es in ihrem Fall die Eltern, die diese Erwartungen zum Lebensinhalt der Tochter gemacht haben. Richtig bewusst ist das Allyson anfangs nicht. Wahrscheinlich ist sie von sich selbst am meisten überrascht, als sie mit einem völlig Fremden, Willem, der noch nicht mal ihren richtigen Namen weiß, einen 1-Tages-Trip nach Paris macht. Zuerst ist Allyson sehr verunsichert, fast schüchtern, und verhält sich bisweilen etwas peinlich. Doch sie wird mutig, hinterfragt ihr bisheriges Leben, wächst im Laufe des Tages/Buches immer weiter über sich hinaus. Die Anziehung zwischen ihr und Willem entwickelt sich von einem Funken zu einem Feuer.

"Nur ein Tag" gehört zu den Büchern, deren Handlungsverlauf sehr überrascht. Der Titel schürt gewisse Erwartungen im Leser. Hätte die Autorin diesen komplett entsprochen, dann wäre das Buch nach einem Drittel schon zu Ende gewesen. Stattdessen begleitet man Allyson auf einer Suche, die unter die Haut geht. Nach Zusammenhängen, nach Antworten und nach dem Sinn ihres Lebens. Eine Einlesezeit benötigt das Buch, und entwickelt danach einen Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Die Recherche und Kenntnis der Autorin sind großartig. Man hat das Gefühl live dabei zu sein, bis Allysons Suche endet. Ob glücklich oder nicht liegt im Ermessen des Lesers. Band 2 gibt danach Aufschluss über Willem, dessen Leben und Verhalten in dieser Geschichte noch ein großes Mysterium ist.

Das persönliche Fazit
Ich hatte große Erwartungen an Gayle Formans Buch, vor allem, weil sie mit einer anderen Geschichte die Messlatte bei mir unglaublich hoch angelegt hat. "Nur ein Tag" habe ich anfangs interessiert gelesen, bis ich es nach einigen Kapiteln vorbehaltlos verschlungen habe. Die Handlung hat mich überrascht und begeistert, die Entwicklung von Hauptprotagonistin Allyson ist super und das i-Tüpfelchen der Anziehungskraft, des Zaubers der Geschichte.


Aufmachung: 4 / 5
Handlung: 4,5 / 5
Charaktere: 4,5 / 5
Lesespaß: 5 / 5
Preis/Leistung: 4,5 / 5

© Damaris Metzger, damarisliest.de




Verlag: FISCHER FJB (März 2016)
Originaltitel: Just one Year
Übersetzer: Stefanie Schäfer
Reihe: Band 2/2, ab ca. 14 J.
Ausführung: Klappenbroschur, 368 S.
ISBN: 978-3841421074
14,99 € [D]

Genre: Belletristik, Jugendbuch

© Cover und Zitatrechte: FISCHER FJB


Das Thema
Willems Leben war schon immer etwas chaotisch und unkonventionell. Seine Kindheit, der Hintergrund seiner Eltern und auch sein jetziges, freiheitsliebendes Leben werden von ihm immer wieder hinterfragt. Und dann ist da noch dieses Mädchen, mit dem er einen Tag in Paris verbracht hat, von dem er nicht mal den richtigen Namen weiß, und das ihm nach dieser kurzen Zeit mehr unter die Haut ging, als er sich selbst eingestehen möchte. Hat er sie für immer verloren, und würde er sie überhaupt wiedersehen wollen?

Die Rezension

Manchmal weht der Wind dich an unerwartete Orte, und manchmal weht er dich auch wieder von dort weg. - S. 67

"Und ein ganzes Jahr" ist zwar ein Folgeband und der Nachfolger von Allysons Geschichte, das Buch erzählt aber nicht einfach die gleiche Geschichte aus Willems Sicht. Die Geschichte ist eigenständig. Willem ist hier die Hauptperson, und muss sich ein ganzes Jahr mit seinem Leben, seinen Zielen und der Begegnung mit Allyson in Paris auseinandersetzen. Genau das ist für Willem aber ein Problem, denn er ist bei aller aufgesetzten Fröhlichkeit ein eher betrübter, manchmal passiver, Charakter.

Das Buch ist auf eine ruhige Art spannend. Denn hier erschließen sich dem Leser nun einige Zusammenhänge, die man im ersten Band noch nicht richtig erfassen konnte. Einige Szenen muss man nun sogar neu bewerten, sie stellen sich anders dar als gedacht. Und manchmal ist man voller Herzschmerz, wenn klar wird, dass sich Willem und Allyson an gewissen Orten nur ganz knapp verpasst haben. Das hat etwas Romantisches, Sehnsüchtiges, und verleiht dem Roman eine gewisse Dringlichkeit.
Doch die Spannung im Buch hat auch ihre Grenzen. Willem ist nicht so leicht zugänglich wie Allyson. Seine Gedanken sind weniger zielgerichtet, oft melancholisch. Er vermisst Allyson, hält die Verbindung zu ihr, die das eintägige Kennenlernen mit sich brachte, für etwas Einschneidendes in seinem Leben. Er redet von Suche, doch diese ist kaum bis nicht aktiv. Stattdessen zeigt sich Willem als melancholischer, freiheitsliebender Mensch, der seinen Zuhause, noch nicht gefunden hat, und ruhelos gegenüber seinen Freunden und seiner Familie ist.
Die Lösung für Willem und Allyson schließt sich dann genau an den Vorgängerband an, ist demzufolge relativ offen - und genau richtig. Weiteres kann man im Kapitel des Bonus-E-Books "Und noch eine Nacht" erfahren.

Das persönliche Fazit
Schon nach ein paar Seiten wurde mir klar, dass "Und ein ganzes Jahr" den Aktionismus und Charme des ersten Bandes in den Hintergrund stellt. Das Buch ist ruhiger, voller Zweifel und innerer Monologe von Willem. Er ist als Hauptcharakter sehr besonders, wirkt einsam und etwas verloren, trotz vieler Kontakte. Obwohl Willems Geschichte vor Abwechslung strotzt, liest sie sich sich zäher und melancholischer als Allysons Part. Die Entwicklung stellt zufrieden, bringt Antworten und macht "Nur ein Tag" ... "Und ein ganzes Jahr" zu einer großen Empfehlung.


Aufmachung: 4 / 5
Handlung: 3,5 / 5
Charaktere: 4 / 5
Lesespaß: 3 / 5
Preis/Leistung: 4 / 5

© Damaris Metzger, damarisliest.de



Reiheninfo:

Band 1 - Nur ein Tag
Band 2 - Und ein ganzes Jahr
Band 2,5 - Und noch eine Nacht
(Bonuskapitel als E-Book)

Sonntag, 22. Mai 2016

Review zu "Liebe ist die schönste Naturkatastrophe der Welt" von Kasie West



Arena Verlag (März 2016),
Klappenbroschur, 328 Seiten,
übersetzt von Anne Markus,
12,99 € [D]


Das ist echt mieses Timing! Ausgerechnet vor dem Abschlussball wird Gia von ihrem Freund Bradley sitzen gelassen. Ganz klar: Es muss ein Last-Minute-Date her und zwar sofort! Gia spricht den nächstbesten, immerhin ganz süßen Jungen an - und macht mit ihm einen Deal: Er hilft ihr beim Ball aus und im Gegenzug springt sie später als seine falsche Freundin ein. Doch weil So-als-ob-Bradley auf dem Ball ein so perfektes Date spielt, ärgert sich Gia bald, dass sie ihn nicht mal nach seinem richtigen Namen gefragt hat ... (Text-, Cover- und Zitatrechte: Arena Verlag)


"Also, Gia Montgomery."
"Ja, Junge ohne Namen?"
Er lachte. "Ich kann es immer noch nicht fassen, dass du mir für den Stunt hier Geld angeboten hast. Läufst du eigentlich oft durch die Gegend und bietest Leuten an, sie für solche Dienste zu bezahlen?"
"Nein, normalerweise bekomme ich mit einem bloßen Lächeln alles, was ich will."
- S. 28


Meine Meinung
Kasie Wests zeitgenössische Romane lesen sich für mich immer unterhaltsam, leicht und ansprechend. Jedoch haben sie auch einen Part, der Vorurteile thematisiert oder auf Dinge hinweist, die zum Nachdenken oder Umdenken anregen. "Liebe ist die schönste Naturkatastrophe der Welt" bildet da keine Ausnahme und ist, trotz bekanntem Thema, ein schönes Buch mit Humor und Pfiff.

In Hauptprotagonistin Gia steckt mehr, als man auf den ersten Blick meint. Die Geschichte ist nämlich ganz typisch für amerikanische Jugendliche. Eine Schule, ein Abschlussball und eine angesagte Mädchenclique sind die Hauptbestandteile der Rahmenhandlung. Gia ist eine oberflächliche Schulschönheit, eine Zicke, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist. Es ist ihr sehr wichtig, was andere über sie denken, und dass sie bei ihren Freundinnen gut ankommt. Und jetzt, ausgerechnet am Abend des Abschlussballs, macht ihr Freund mit ihr Schluss. Gia hat keine Gelegenheit mehr, mit ihm vor ihren Freundinnen anzugeben. Sie befürchtet sogar, als Lügnerin dazustehen, die ihr Date nur erfunden hat. Da muss schnell Ersatz her. Sie spricht einen fremden Jungen an, der in seinem Auto vor der Schule ein Buch liest - und die turbulente Geschichte nimmt ihren Lauf.

Die Geschichte macht großen Spaß, auch wenn man schnell weiß, ich welche Richtung die Handlung steuert, und dass es durch das Lügengebilde, das Gia um sich aufbaut, turbulent werden wird. Der Humor ist klasse, die Ausführung clever und das Alibi-Date schlagfertig-süß. Die Chemie zwischen Hayden und Gia passt sehr gut. So hat man ruckzuck die ersten Kapitel verschlungen, und fiebert mit, obwohl man bei Gias Gedanken einige Male die Augen verdrehen muss.
Anfangs noch oberflächlich, hinterfragt Gia mit der Zeit ihr Handeln anderen Gegenüber und ihr Denken. Eine unschöne Begebenheit rüttelt sie wach. Ihre Entwicklung ist sehr positiv, auch wenn sie nicht schmerzfrei vonstatten geht und nicht jede Verfehlung mit einem Happy End gelöst wird, bzw. die Beteiligten mit den Konsequenzen leben müssen. Das macht die Geschichte, mit all ihren Klischees (die nicht immer negativ sein müssen), bemerkenswert glaubhaft.

Fazit
"Liebe ist die schönste Naturkatastrophe der Welt" gehört zu den Jugendbüchern, die sich humorvoll leicht lesen und in deren Geschichte man sich sofort wohl fühlt. Obwohl Gia (vor allem anfangs) polarisiert, ist sie eine ansprechende Hauptprotagonistin, deren Entwicklung sehr gut gefällt. Die jugendlich-romantische Lovestory ist sehr süß und originell. Hinter manchem Klischee steckt mehr als gedacht. Dafür kurzweilige 4 von 5 Punkte von mir.

© Damaris Metzger, damarisliest.de

Mittwoch, 18. Mai 2016

High Five - 5 Sätze/5 Adjektive zu "Wohin der Sommer uns trägt" von Tanja Voosen



Im.press (Mai 2016),
Kindle E-Book, ca. 271 Seiten,
z.Zt. 3,99 € [D]


Megan und Delilah sind beste Freundinnen seit Kindertagen und haben schon als kleine Mädchen einen Pakt geschlossen: Sobald der Sommer anbricht, gilt es ihm zu folgen, egal wohin er sie trägt. Deswegen graben sie jedes Jahr eine alte Kiste aus, um eine der Aufgaben daraus zu erfüllen. Dieser Sommer ist jedoch anders, denn er steht kurz vor dem Rest ihres Lebens. Während Megan davon träumt nach der Highschool etwas von der Welt zu sehen, möchte Delilah unbedingt an die Juilliard in New York. Große Pläne, die durch Geldsorgen, Sommerlieben und Selbstzweifel immer wieder auf die Probe gestellt werden - und sogar ihre Freundschaft zu verändern drohen. Doch manchmal reicht es auf sich selbst und den Sommer zu vertrauen ... (Text-, Cover- und Zitatrechte: Carlsen Im.press)


Kurze Zeit später hatten sie die Kiste mit ihren Wünschen genau in der Mitte zwischen den Kirschbäumen vergraben. [...] "Wir werden die Kiste jeden Sommer wieder ausgraben, solange wir Freundinnen sind", sagte Megan. "Also für den Rest unseres Lebens", sagte Delilah. Ein paar Augenblicke schwiegen beide. - Kindle Pos. 55-58


5 zusammenfassende Sätze/Punkte zum Buch

  1. Ich weiß nicht, warum Sommerbücher diese große Anziehung auf mich ausüben. Meist wähle ich meinen Lesestoff nämlich nicht nach Jahreszeit. Im Prinzip passt "Wohin der Sommer uns trägt" immer, doch schon der Prolog bringt diese schöne Stimmung, die man sich für ein Sommerbuch wünscht ... und gleich zu Beginn wird ein Bezug zum Buchtitel hergestellt. Das ist wunderbar gelöst, ließ mich schmunzeln und glücklich seufzen. Hach, schön!
  2. Megan und Delilah, beste Freundinnen und Hauptprotagonistinnen der Geschichte, erzählen die Geschichte abwechselnd in der Ich-Form. Dabei folgt die Autorin keinem bestimmten Schema. Mal ist Megan einige Kapitel an der Reihe, bevor Delilah wieder übernimmt. So bekommt man bald ein recht umfassendes Bild von den Mädchen, deren Lebenssituation und vor allem von ihrer Freundschaft. Zu Beginn erschien mir Delilah etwas greifbarer, mit der Zeit revidierte sich das aber und ich konnte mich in beide Mädchen sehr gut hineinversetzten.
  3. Einige Buchideen lesen sich bekannt. Megan, die mit ihrem besten Freund Fenster an Fenster wohnt, das Familiencafé von Delilahs Eltern oder die pfiffig-schrullig Großmutter - das alles dürfte Jugendbuchlesern bekannt sein. Macht aber gar nichts, denn die Geschichte ist einfach stimmig. Der Humor ist toll, die Songtexte (davon gibt es im Buch einige!) begeistern und selbst der Schauplatz USA wirkt sehr natürlich und plausibel.
  4. Delilah wie auch Megan erleben während der Geschichte ihre ganz persönlichen Lovestorys, die aber unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Es ist schwierig eine davon zu favorisieren, denn sie haben beide tolle Momente und humorvoll-ausgereifte Kommunikation. Am allerbesten fand ich, dass die Priorität immer auf der Freundschaft der Mädchen liegt. Künstliche oder gar kitschige Liebesdramen gibt es hier nicht.
  5. Insgesamt liest sich das Buch angenehm unaufgeregt, sehr herzlich, ohne den großen Knall, das unweigerliche Drama oder die Infragestellung einer Freundschaft. Einige Szenen sind schräg und lustig, manche einfach supercool und andere stimmen sogar nachdenklich. Am Ende passt es einfach.

5 Adjektive, die mir spontan zum Buch einfallen

herzlich, cool, einhornmäßig-glitzernd, leicht und humorvoll-pfiffig



Zusammengefasst vom Fazitbär:
"Wohin der Sommer uns trägt" ist ein liebenswertes Sommerbuch über Freundschaft und Zusammenhalt, Verständnis und Akzeptanz. Das Grundgerüst ist nicht neu, die Auslegung aber so raffiniert, dass man das Buch nicht zur Seite legen möchte. Die jugendlich-humorvolle Lovestory passt sehr gut und die Verbindung zur Musik ist gelungen. Aber Achtung, es könnte sein, dass man am Ende die Rockband "The Universal Unicorns" googelt. Lesenswert!


© Damaris liest.

Montag, 16. Mai 2016

Dieses Buch bleibt im Regal #20

© Eine Aktion von Damaris liest.
Jeweils Mitte des Monats startet die Aktion "Dieses Buch bleibt im Regal". Es geht mir darum, ein Buch vorzustellen, das einen sicheren Platz in meinem Regal hat - für immer. Fast jeder Leser hat Bücher, von denen er sich relativ leicht trennen könnte. Bei anderen fällt das schon schwerer. Und dann gibt es diese Schätze, bei denen man sich sicher, dass sie ewig bei einem bleiben. Um genau diese Bücher geht es hier.


Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens


"Das Apfelkuchenwunder ..." von Sarah Moore Fitzgerald - 14,99 € (HC) - FISCHER KJB

"Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens" ist ein reizend hübsches Buch, bei dem ich schon vor dem Lesen die Erwartung hatte, das es etwas Besonderes werden könnte. Ich ging von einem Wohlfühlbuch aus. Es hat mich dann sehr mitgenommen und gleichzeitig begeistert. Meine Review zum Buch gibt es HIER.

Meg und Oscar sind beste Freunde. Oscar ist eine Junge mit einem ganz feinen Gespür für Menschen. Er ist der festen Überzeugung, dass sein selbst gebackener Apfelkuchen glücklich machen kann. Sobald jemand Probleme hat, oder es einem Mitmenschen nicht gut geht, ist Oscar mit seinem Apfelkuchen zur Stelle. Doch dann zieht Meg mit ihrer Familie für mehrere Monate nach Neuseeland. Währenddessen gerät das Leben von Oscar völlig aus den Fugen, und seine beste Freundin ist weit weg. Er sieht keine andere Möglichkeit, als seinem Leben ein Ende zu setzen - so scheint es. Meg glaubt jedoch nicht daran. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem Freund und nach der Wahrheit.

Das Fazit meiner Review drückt auch heute noch am besten aus, was ich über das Buch denke:
"Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens" ist ein liebevoller Roman mit feinem Humor, echter Freundschaft und wunderbaren Überzeugungen. Gleichzeitig wühlt das Thema sehr auf und rührt das Herz an. Absichtlich gesäte Missverständnisse und Boshaftigkeiten zerstören beinahe einen liebenswerten und herzensguten Jungen. Die Geschichte bleibt im Kopf und die Überzeugung der Autorin, dass Apfelkuchen eine magische Wirkung hat, kann man zwischen den Zeilen lesen. Fehlt nur noch das passende Rezept. Unbedingt Lesen!






Liebe Blogger, dies ist eine Mitmachaktion von Damaris liest. Du möchtest ebenfalls ein besonderes Buch, das niemals aus deinem Regal auszieht, auf deinem Blog vorstellen und es damit deinen Lesern empfehlen? Dann ...

SEI DABEI!
(die Aktion findet jeweils am 15. des Monats statt)

  • Verwende das Dieses Buch bleibt im Regal-Banner, und verweise damit auf den Ursprungsblog, damit die Aktion Wiedererkennungswert hat.
  • Wenn du magst, hinterlasse mir hier deinen Beitragslink als Kommentar, dann können interessierte Leser und ich zum Stöbern kommen.
  • Mach mit oder auch mal nicht. Am Aktionstag oder später (du hast immer einen ganzen Monat Zeit, bevor die nächste Runde startet) - ganz egal. Die Aktion ist jedes Mal freiwillig. Sie soll gemeinsam Spaß machen und ggf. den Austausch anregen.

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